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Neues von den Airlines

Studie: 12 Fakten zur Flugangst

Schweißausbrüche, Zittern, Reizdarm – zahlreiche Reisende steigen mit mulmigen bis panischen Gefühlen in ein Flugzeug. Die Online-Plattform Flugangstlos.de hat zum Thema Flugangst kürzlich eine Studie durchgeführt an der sich über 1.000 Betroffene beteiligten.

Flugangst tritt bei Männern und Frauen gleichermaßen auf

Die Umfrageergebnisse zeigen, dass das Phänomen Flugangst weder typisch männlich noch typisch weiblich ist. Unter allen Teilnehmern gab es einen minimal größeren Anteil an männlichen Flugreisenden mit Ängsten. Das Problem durchzieht alle Altersgruppen, allerdings nahm der Anteil an ängstlichen Gästen über dem Alter von 34 Jahren erkennbar ab. Ob primär junge Menschen für diese Art von Angst empfänglich sind, kann auf dieser Basis nur spekuliert werden.

Mit der Flugangst wird im Regelfall offen umgegangen. Drei von fünf Personen gaben an, dass Freunde und Verwandte von diesen Ängsten wüssten. Zu den Hauptgründen, weshalb nicht offen über die Flugangst geredet wird, zählt die Befürchtung, die Reaktion der Verwandten und Freunde würde die Ängste verschlimmern. Auch der Wunsch, andere nicht durch die eigenen Sorgen zu belasten, ist bei vielen Befragten präsent.

Starke Beeinträchtigung des Privatlebens

Flugangst ist nicht zu unterschätzen, denn sie wird von den Betroffenen als echte Belastung wahrgenommen. 39 Prozent der Befragten gaben eine sehr starke und 25 Prozent eine starke Beeinträchtigung ihres Privatlebens durch die Flugangst an.

Bei den Formen der körperlichen und psychischen Beeinträchtigung belegt Herzklopfen mit Abstand die Spitzenposition. 38 Prozent der Befragten gaben dies als Zeichen ihrer Flugangst an, auf den Folgeplätzen landeten Erbrechen und das Gefühl, auf Toilette gehen zu müssen, mit jeweils 13 Prozent. Auch Schwitzen und Zittern waren gängige Symptome, wobei das gesamte Spektrum auf eine erhöhte Nervosität beziehungsweise klassische Anzeichen einer immensen Stresssituation hindeutet.

Gewünschte Hilfe und medialer Umgang

Ein Großteil der Befragten sieht für sich keine Möglichkeit, die Flugangst alleine zu bewältigen. So gaben 77 Prozent der Befragten den Wunsch nach Unterstützung an, um die Flugangst zu überwinden. Interessant ist außerdem der Umgang mit öffentlichen Berichten rund um das Thema Fliegen. So gaben zwei Drittel der Befragten an, dass sich ihre Ängste durch mediale Berichte über Notlandungen oder Flugzeugabstürze noch steigern würden.

Air New Zealand

Mit einem bildgewaltigen Video zeigt die neuseeländische Fluggesellschaft Air New Zealand wie einfach, entspannt und komfortabel eine Reise ans andere Ende der Welt sein kann. Das Video zeigt die Flugerfahrung, mit Air New Zealand nach Neuseeland zu reisen, aus der Ich-Perspektive. Dazu hat die Airline den namhaften deutschen Videographer Marko Roth engagiert, der den Service auf der Strecke von Singapur nach Auckland während eines regulären Passagierfluges mit der Kamera festgehalten hat.

Flugerlebnis aus der Ich-Perspektive

In den ersten 40 Sekunden des Videos können Urlauber sehen, was sie auf dem neun Stunden und vierzig Minuten langen Flug von Singapur nach Neuseeland erwartet – von der typisch neuseeländischen "Kia Ora" Begrüßung an Bord bis zum innovativen Snackmenü, mit dem Passagiere zu jederzeit Schokoriegel und Getränke über das persönliche Entertainment-System bestellen können. Das Video, welches Reisenden die Services und den Komfort der neuseeländischen Airline schmackhaft machen soll, gewährt sogar einen Einblick in die liebevoll gestalteten Waschräume mit ihren charmanten Bücherregal-Tapeten.

Das Besondere am Dreh waren die Ich-Perspektive, in Fachkreisen auch POV (Point-of-View) genannt, sowie die Bedingungen, unter denen die Dreharbeiten stattfanden. Denn das Video wurde während eines regulären NZ 281 Fluges von Singapur nach Auckland produziert, bei der der Kameramann einen Helm mit integrierter Kamera trug. Die Authentizität des Videos rückt dadurch nochmal gesondert in den Fokus.

Die volle Pracht Neuseelands

Das Video endet mit einer spektakulären Reise durch den Inselstaat im Südpazifik. Mit eindrucksvollen Aufnahmen der Traumdestination Neuseeland liefert es überzählige Inspirationen für eine Reise ins Land der langen weißen Wolke. Emotionale Szenen beschreiben die Begegnungen mit den Einheimischen. Drohnenaufnahmen vom Kajak-Fahren auf Lake Taupo, dem größten Süßwassersee des Landes, und speiender Geysire in Rotorua zeigen die volle Naturschönheit Neuseelands.

Airberlin

Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft bietet gemeinsam mit dem niederländischen Start-up-Unternehmen iFleat ihren Gästen einen neuen Service an. Mit airgusto, wie dieser neue Service heißt, können Passagiere, die einen Langstreckenflug ab Berlin in der Economy Class gebucht haben, online ihr Wunschgericht von ausgewählten Berliner Restaurants vorbestellen. Die Menüs werden auf Porzellangeschirr angerichtet und auf Flügen ab Berlin nach New York, Chicago, Miami, Abu Dhabi und Punta Cana serviert. Für die Bestellung auf iFleat.com oder über die kostenfreie iFleat-App ist bis zu zwölf Stunden vor Abflug die Eingabe der Buchungsnummer notwendig. Dieser neue Service soll in einigen Monaten auch auf weitere Langstreckenflüge ausgeweitet werden.

Zu den ausgewählten Berliner Restaurants gehören das Chupenga aus Mitte, das von den mexikanischen Streetfoodmärkten San Franciscos inspiriert ist, ebenso wie der klassische Italiener Mondo Pazzo aus Charlottenburg. Herzhafte Schnitzel werden vom Friedrichshainer Restaurant Mutzenbacher‘s bei airberlin an Bord angeboten. Das Restaurant Superfood aus Mitte verbindet Genuss und gesundes Essen und bereitet seine Gerichte in Bioqualität so zu, dass maximal viele Nährstoffe und Vitamine erhalten bleiben. Umami aus Prenzlauer Berg bringt seine kreative und traditionelle Küche aus Fernost mit an Bord. Die mehrgängigen Menüs kosten zwischen 19 und 37 Euro.

Darüber hinaus bietet airberlin auf Langstreckenflügen weiterhin ein Full-Service-Konzept an und serviert ihren Gästen je nach Flugdauer bis zu zwei warme Mahlzeiten sowie kalte und warme Getränke. Auch eine Auswahl an alkoholischen Getränken wie Bier, Wein oder Sekt sind im Flugpreis inklusive. Bei Vorbestellung sind auch zahlreiche Sondermenüs als kostenfreie Alternative zum regulären Essen an Bord verfügbar. Dazu gehören vegetarische oder vegane Menüs ebenso wie gluten- und laktosefreie Mahlzeiten, Speisen für Diabetiker, koscheres und muslimisches Essen oder Kindermenüs für Kinder ab zwei Jahren. Vorbestellungen sind online auf airberlin.com, im Reisebüro oder telefonisch unter Rufnummer 0180 6 334 334 über das Airberlin Service Center möglich.

Hamburg Airport

Für alle Passagiere sichtbar: Hamburg Airport hat seit dem 10. Oktober dieses Jahres neben seinem Logo einen 8,65 Meter breiten und 0,85 Meter hohen Schriftzug „Helmut Schmidt“ montiert. Dieser ist vom Vorfeld weit sichtbar an der südlichen Pier angebracht. Der Schriftzug ist der erste Schritt, um den zukünftigen Namenszusatz „Helmut Schmidt“ am Flughafen zu visualisieren. Am 10. November 2016, dem ersten Todestag des Bundeskanzlers a.D., wird Hamburg Airport seinen einstigen Ehrenvorsitzenden des Aufsichtsrats mit dem Namenszusatz „Helmut Schmidt“ würdigen. Diesen Meilenstein in seiner 105-jährigen Geschichte wird der Flughafen mit einem Empfang feiern, in Anwesenheit von Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz und Dr. Susanne Schmidt-Kennedy, Tochter des Ehrenbürgers der Freien und Hansestadt Hamburg, sowie geladenen Gästen.

Stefanie Harder, Bereichsleiterin Unternehmenskommunikation und Service am Hamburg Airport und in dieser Funktion verantwortlich für den Namenszusatz, erklärt: „Helmut Schmidt war Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats am Hamburg Airport und Nachbar aus Langenhorn. Er wird von vielen Menschen – weit über Hamburg und Deutschland hinaus – verehrt und dient als Vorbild. Wir sind stolz darauf, dass der Flughafen Hamburg bald für immer mit Helmut Schmidt verbunden sein wird. Mit den jetzt sichtbar werdenden Vorbereitungen wird dieses Gefühl noch stärker.“

Weitere Maßnahmen: Helmut Schmidt wird am Flughafen präsent sein

In den kommenden Wochen wird der Hamburger Flughafen zahlreiche weitere Schritte realisieren, um sich auf den Namenszusatz vorzubereiten. Dazu gehören überdimensionale Willkommens-Schilder mit einem Porträt des berühmten Hanseaten im Norden und Süden der Anfahrt zum Flughafen, zahlreiche Beklebungen an den Ein- und Ausgängen zu den Terminals sowie der Namenszusatz auf den Terminal-Beschilderungen. In der Airport Lounge, die von Geschäfts- und Privatreisenden, Diplomaten und Staatsgästen gleichermaßen besucht wird, erinnert der Flughafen ebenfalls an seinen prominenten Vielflieger. Bis zum 10. November 2016 werden alle visuellen Elemente platziert sein. Ab diesem Tag wird auch eine Ausstellung an sein Lebenswerk und das seiner vor sechs Jahren verstorbenen Ehefrau Loki Schmidt, ebenfalls Ehrenbürgerin der Freien und Hansestadt Hamburg, erinnern. Diese Ausstellung steht allen Besuchern ab dem 11. November auf der Galerieebene in Terminal 2 offen. Der Eintritt ist frei.

Wie kein zweiter Hamburger hat Helmut Schmidt den Flughafen seiner Heimatstadt in den vergangenen knapp 65 Jahren geprägt. Als Leiter des Amtes für Verkehr in der Wirtschaftsbehörde stellte er bereits 1952 die politischen Weichen für die Ansiedelung der Lufthansa Technik am Hamburg Airport. Nur drei Jahre später nahm Lufthansa den Flugbetrieb in Hamburg auf. Helmut Schmidts Weitsicht und seinem Verhandlungsgeschick ist es zu verdanken, dass die Verbindung von Hamburg Airport und Lufthansa seither eine Erfolgsgeschichte ist. Früh erkannte er das Wachstumspotenzial der Luftfahrt, und so hat er auch einen gewichtigen Anteil daran gehabt, dass seine Heimatstadt heute einer der bedeutendsten Standorte der Luftfahrtindustrie weltweit ist.

Blue Air

Die rumänische Niedrigpreisfluggesellschaft nimmt ab dem 26. März 2017 eine neue Verbindung von Hamburg nach Liverpool in England auf. Die Fluggesellschaft wird Norddeutschland ganzjährig viermal pro Woche am Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag mit der Stadt im Nordwesten Englands verbinden. Liverpool ist ein komplett neues Ziel im Streckennetz von Hamburg Airport. Zum Einsatz kommen moderne Maschinen vom Typ Boeing 737.

Liverpool ist ein wichtiger Wirtschaftsstandort in England und beheimatet zahlreiche Banken, Finanzinstitute sowie große Unternehmen. Auch der Tourismus gehört zu den wichtigsten Wirtschaftssektoren der Stadt. Der historische Teil der Hafenstadt Liverpools gehört zum Weltkulturerbe. Zudem war Liverpool 2008 „Europäische Kulturhauptstadt“. Darüber hinaus ist Liverpool unter anderem als Heimat der beliebten Fußballvereine FC Everton und FC Liverpool bekannt. Hamburg und Liverpool sind außerdem durch die Musik verbunden: Liverpool ist die Heimatstadt der berühmten Band „The Beatles“, die ihre Karriere mit ersten Auftritten in Hamburg begonnen haben.

Neben der neuen Strecke nach Liverpool wird Blue Air zum Sommerflugplan eine Verbindung nach Cluj-Napoca in Rumänien aufnehmen. Zusätzlich fliegt die Fluggesellschaft bereits seit März 2016 von Hamburg nach Bukarest.

Die Flüge nach Liverpool sind ab sofort unter blueairweb.com oder im Reisebüro buchbar. Die Tickets sind ab 19,99 Euro pro Strecke erhältlich.

Dieser Beitrag stammt aus der Ausgabe November 2016 des Journals "Leben und Arbeiten im Ausland".

Das Journal erscheint monatlich kostenlos mit vielen informativen Beiträgen zu Auslandsthemen.

Herausgegeben wird es vom BDAE, dem Experten für die Absicherung im Ausland.

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Ihren Ursprung hat die BDAE GRUPPE im Jahr 1995 mit der Gründung des Vereins Bund der Auslands-Erwerbstätigen (BDAE). Die Ziele, die wir mit dieser Institution verfolgten, haben sich bis heute nicht verändert. Noch immer bilden sie das Fundament der Unternehmensphilosophie, der wir stets treu bleiben: Wir wollen, dass Sie mit Sicherheit ins Ausland gehen.

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