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Wie die olympischen Pferde nach Brasilien gekommen sind

Wie sind eigentlich die Pferde zu den Olympischen Spielen in Rio angereist, fragt sich vielleicht manch ein Zuschauer. Natürlich mit dem Flugzeug, lautet die Antwort der Fédération Equestre Internationale (FEI). Die weltweite Dachorganisation des Pferdesports wurde bereits 1921 gegründet und ist vom Internationalen Olympischen Komitee (IOK) anerkannt.

Die erste Gruppe olympischer Pferde war vom englischen Flughafen London Stansted abgereist. Transportiert wurden sie mit einer speziellen Frachtmaschine. 34 Exemplare aus zehn Nationen – eine lebende Fracht im Wert von mehreren Millionen – wurden für den knapp zwölf Stunden dauernden Flug in maßgefertigten Paletten untergebracht und an Bord einer Boeing 777-F von Emirates SkyCargo verladen.

Mehr als 200 Pferde bei Olympia in Rio

Insgesamt wurden im Rahmen der Olympischen Spiele über 200 Pferde zum Rio International Airport geliefert und von dort aus ins Olympische Reitsportzentrum in Deodoro gebracht.

Abgewickelt wurde diese höchst komplexe Operation über drei Umschlagplätze in Europa und Amerika: Stansted (Großbritannien), Liege (Belgien) und Miami (USA). Die teilnehmenden edlen Vierbeiner und ihre Reiter haben 43 Nationen aus aller Welt bei den olympischen Disziplinen Dressur-, Spring- und Vielseitigkeitsreiten vertreten.

Übrigens ist Reiten die einzige olympische Sportart, bei der Männer und Frauen als gleichberechtigte Teilnehmer Seite an Seite für dieselben Medaillen antreten. Insgesamt gibt es drei olympische Disziplinen mit Pferden: Vielseitigkeit (65 Pferde/Reiter-Kombinationen), Dressur (60) und Springen (75).

Daten zum Flug von Stansted:

  • Geschätzte Flugzeit Stansted – Rio: 11 Stunden, 40 Minuten
  • Flugzeug: Emirates SkyCargo Boeing 777-F
  • Frachtgewicht der Pferde: 17.500 kg
  • Durchschnittsgewicht pro Vielseitigkeitspferd: 515 kg
  • Gewicht der Reiter-Ausrüstung: 9.900 kg
  • Gewicht des Pferdefutters (für den Verzehr während der Spiele): 6.000 kg

Dieser Beitrag stammt aus der Ausgabe September 2016 des Journals "Leben und Arbeiten im Ausland".

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