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Interview
© JFL Photography, by-studio , PictureP. - AdobeStock; Matthias Scharf

„Man sollte bei einer Auswanderung auch immer die Rückkehr mitdenken“

In den letzten 150 Jahren gab es in Deutschland mehrere Auswanderungswellen. Dabei begleitete das katholische Raphaelswerk unzählige Menschen in ihre neue Heimat und bot ihnen damit Schutz und Sicherheit. Uta Koch, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Raphaelswerk e.V. erzählt im Interview von den Herausforderungen, denen sich Auswandernde damals und heute stellen.

Das Raphaelswerk gibt es bereits seit 150 Jahren und seitdem unterstützt es Personen, die es ins Ausland zieht. Wie kam es zur Gründung?

Koch: Die Institution ist 1871 auf einem Katholikentag von Peter Paul Cahensly, einem katholischen Kaufmann aus Limburg, ins Leben gerufen worden. Er gründete den St. Raphaels-Verein zum Schutz katholischer Auswanderer, deren schlechte Lebensbedingungen in der französischen Hafenstadt Le Havre kennengelernt hatte. Im 19. Jahrhundert verließen fast fünf Millionen Deutsche ihre Heimat, um ihr Glück in der neuen Welt, vornehmlich in Nord- und Südamerika zu finden. Sie alle reisten mit dem Schiff dorthin, viele legten in Hamburg ab – dem damaligen „Tor zur Welt“. Es war also naheliegend, das Anfang der 20er Jahre das Generalsekretariat des Vereins von Freiburg nach Hamburg, dem "Tor zur Welt" verlegt wurde. Im Auswanderermuseum „Ballinstadt“ kann man eindrucksvoll nachvollziehen, wie es damals am Hamburger Hafen zuging und wie sich eine Auswanderung mit der Schiffspassage gestaltete.

„Die Menschen wanderten im 19. Jahrhundert vor allem aus wirtschaftlicher Not aus.“

Warum verließen so viele Menschen Deutschland für immer?

Die Gründe lagen zum einen in den politischen Umständen, insbesondere aufgrund von Kriegen. Am häufigsten waren es jedoch wirtschaftliche Gründe und Perspektivlosigkeit, die die Menschen ins Ausland trieben. Es herrschte eine große Armut, vor allem in den ländlichen Regionen. Insbesondere für kinderreiche Familien gab es nicht genügend Erwerbsmöglichkeiten, um alle ausreichend ernähren zu können.

Nicht zuletzt folgten die Menschen dem Ruf der freien Welt, denn insbesondere die USA warben aktiv um Auswanderer, die als Arbeitskräfte das noch junge Land mit aufbauen sollten.

Wovor schützte der St. Raphaels-Verein die Auswandernden?

Koch: Es waren schon immer vor allem die Kirchen, die sich für das Seelenheil der Auswandernden einsetzten. Die Aufgabe des Vereins war es, Seelsorge zu betreiben und ganz praktische Hilfe zu leisten, wo sie gebraucht wurde. In erster Linie sollte der Aufenthalt in den Hafenstädten und die Schiffsüberfahrt abgesichert werden. So unterstützte man beispielsweise bei der Vermittlung von Schiffspassagen, denn damals trieben bereits viele Betrüger ihr Unwesen und verkauften die Passagen zu deutlich überhöhten Preisen. Auch seriöse Gasthäuser in den Ausschiffungs- und an den Ankunftshäfen wie New York wurden vermittelt.

Darüber hinaus wiesen die beteiligten Geistlichen auf die sittlichen Umstände hin, hielten die Heilige Messe, sorgten dafür, dass unverheiratete Paare noch vor der Abfahrt getraut wurden, damit sie auch gemeinsam in einer Kabine oder in einem Gästehaus übernachten konnten. Sie versuchten auch, junge Frauen davor zu bewahren, in die Prostitution abzurutschen. Generell waren unverheiratete Frauen in vielerlei Hinsicht viel angreifbarer als verheiratete.

Im Hamburger Auswanderermuseum Ballinstadt sind unter anderem die Original-Passagierlisten der Hamburg-Amerika-Schifffahrtslinie ausgestellt.Im Hamburger Auswanderermuseum Ballinstadt sind unter anderem die Original-Passagierlisten der Hamburg-Amerika-Schifffahrtslinie ausgestellt. (Foto: BallinStadt)

Zudem gab es ein großes Netzwerk an Vertrauensmännern, die sicherstellten, dass die Menschen in den Zielhäfen nicht Betrügern in die Hände fielen. Oft wurden bei Ankunft Übernachtungsmöglichkeiten gegen Vorkasse angeboten, die nichts wert waren. Oder es wurde eine Arbeitsstelle versprochen, für die aber nur ein Hungerlohn gezahlt wurde oder erst dann Geld floss, wenn die Menschen schon Wochen in Vorleistung gegangen waren. Deswegen gab es Kontaktpersonen direkt an den Zielhäfen, die über die Ankunft von auswandernden Katholiken vorab informiert wurden und diese in Empfang nahmen. So gab es etwa in New York Wohnungen und Pensionen, die der katholischen Kirche gehörten und die beispielsweise junge Frauen und Familien beherbergten, bis sie eine eigene Wohnung fanden. Die katholischen Auslandsgemeinden in aller Welt sind noch heute Anlaufstellen für Ausgewanderte, auf die wir nach wie vor hinweisen, wenn Kontakte und Unterstützung gewünscht werden.

Das zweite Standbein des Vereins war die Bord-Seelsorge. Auf den Schiffen, die in die Neue Welt fuhren, konnten Priester mitfahren, die an Bord katholische Messen abhielten, Trauungen, Taufen und Seebestattungen durchführten und geistlichen Beistand boten. Später durften auch Nonnen mitreisen, die sich vor allem um die gesundheitliche Betreuung der Passagiere kümmerten.

Ein Gesetz „zum Schutz der Auswanderer an Bord der Schiffe, die die deutschen Häfen verlassen“, trat erst 1899 in Kraft. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts kam es aber schon zu einem Abebben der Auswanderungswelle.

„Das Raphaelswerk half tausenden Juden, aus Deutschland zu entkommen.“

Wann kam es zu weiteren Auswanderungswellen?

Koch: Nach Ende des ersten Weltkrieges, infolge der schlechten Wirtschaftslage, der Inflation hoher Arbeitslosigkeit stiegen die Auswanderungszahlen steil an. Als die wirtschaftliche Situation sich besserte, gingen die Zahlen wieder etwas zurück. Damals verfestigte sich unser Grundsatz, dass die Menschen auch schon vor der Ausreise, in ihrer Heimat, beraten werden sollten.

Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 nahmen die Beratungen von deutschen Jüdinnen und Juden zu, die aus Deutschland emigrieren wollten. Damals gründete Pater Dr. Max Größer, ab 1930 Generalsekretär im St. Raphaels-Verein, ein Sondernetzwerk für katholische Nicht-Arier. Dazu muss man wissen, dass in der Nazizeit viele Juden zum katholischen Glauben konvertierten, in der Annahme, dass sie somit vor den Judenverfolgungen durch die Nazis geschützt seien. Dem war allerdings nicht so. Pater Größer half ihnen dabei, aus Deutschland zu entkommen. Einer Gestapo-Akte aus dem Jahr 1939 zufolge, hat der St. Raphaels-Verein allein im Jahr 1938 knapp 14.000 Jüdinnen und Juden bei der Auswanderung geholfen. Von 1937 bis 1938 war Pater Größer dafür in Haft, ebenfalls 1939. Er starb 1940 an den Folgen dieser Verhaftungen.

Neue Auswanderungsbewegungen gab es in den 50-er Jahren noch vor dem Einsetzen des deutschen Wirtschaftswunders. Damals litten die Menschen noch sehr unter den Kriegsfolgen, es herrschte Hungersnot und es mangelte an Wohnraum und Erwerbsarbeit. Da die USA erneut um Arbeitskräfte warben, zog es wieder viele Menschen dorthin und der St. Raphaels-Verein unterstützte diese Auswanderer erneut bei der Ausreise per Schiff und Ankunft in Nordamerika.

Neben emigrierenden Deutschen berieten wir aber auch sogenannte displaced persons, also Menschen, die aus anderen Ländern vertrieben wurden und nicht in Deutschland bleiben konnten oder wollten. Eine weitere große Gruppe kam infolge des Balkankrieges zu uns. 1996 hatten die USA ein Kontingent für Geflüchtete aus dem Kosovo gestellt. Wir halfen dabei, die Weiterwanderung jener Menschen zu organisieren, die zunächst nach Deutschland geflüchtet waren. Beispielsweise führten wir Vorgespräche für die Interviews in den amerikanischen Konsulaten, die notwendig waren, um ein Visum zu erhalten. Von 1996 – 2000 sind 25.430 Flüchtlinge aus dem Kosovo mithilfe des Raphaelswerkes im Rahmen dieses Programms in die USA weitergewandert.

„Dass Menschen komplett auswandern und alles hinter sich lassen wollen, kommt inzwischen seltener vor.“

Was hat sich Ihrer Meinung nach in der Auswanderungsberatung verändert.

Koch: Zum einen haben sich immer mal wieder die Herkunftsnationalitäten der Menschen, die wir beraten verändert. Neben den Auswanderenden und deutschen Rückkehrenden beraten wir ja auch Geflüchtete, die Deutschland wieder verlassen müssen. Ihre Nationalität richtet sich eben nach den Lebensbedingungen in den Herkunftsländern. Waren es in den 9oern Menschen aus dem ehemaligen Jugoslawien, so sind es seit Beginn des Bürgerkrieges in Syrien Geflüchtete von dort. Andere wollen von Deutschland in ihr Herkunftsland zurückkehren, beispielsweise nach Serbien, Ghana, Georgien. Zum anderen hat sich die Idee der Auswanderung gewandelt. Früher gab es nur ein Ziel, vor allem im 19. und 20. Jahrhundert. Man plante, für immer wegzugehen und im Zielland zu bleiben. Heute ist die Auswanderung zunächst oft zeitlich befristet. Dass Menschen komplett auswandern und alles hinter sich lassen wollen, sehen wir in den Beratungsstellen weniger häufig.

INTERVIEW Nachbau KabineNachbau einer Schiffskabine Zweiter Klasse, mit der Auswanderer im 19. Jahrhundert nach Amerika reisten. (Foto: Ballinstadt)

Ein kleiner Trend, den wir zurzeit beobachten, sind Anfragen von Menschen, die aufgrund der Coronapandemie und den damit einhergehenden Einschränkungen im Alltag, wie beispielsweise einer geplanten Impfpflicht, auswandern wollen. Diese informieren sich dann vor allem über Länder, in denen es keine Impfpflicht gibt oder die Coronaregeln weniger restriktiv sein. Beispielsweise ist Paraguay gerade sehr gefragt. Wir informieren über Arbeit und Lebenshaltungskosten, insbesondere Familien zum Thema Schulen, oder stellen einfach nur Fragen, die dazu führen können, dass sich die Auswanderungswilligen möglichst umfassend und differenziert mit ihren Plänen auseinandersetzen.

Beispielsweise haben wir einer Familie, die nach Schweden auswandern wollte, auch geraten, das Land ein paar Wochen im Winter zu erleben. Nicht jeder kann mental gut mit der jahreszeitlich bedingten Dunkelheit umgehen. Generell lautet unser Rat an Menschen, die langfristig auswandern wollen, das Zielland abseits der touristischen Pfade kennenzulernen, die Landessprache zu erlernen und sich ausreichend Rücklagen zu bilden.

Finanzielle Mittel also, um sich eine Existenz im Wunschland aufzubauen?

Koch: Das und auch ausreichende Geldmittel für die eventuelle Rückreise. Unser Credo bei der Beratung ist, dass man bei einer Auswanderung auch immer die Rückkehr mitdenken sollte. Das soll vorbeugen, die Rückkehr nicht als Scheitern, sondern als Möglichkeit zu empfinden. Wir beraten auch Personen, die nicht genügend Geld haben, um den Umzug zurück nach Deutschland zu finanzieren. Es gibt keinerlei Förderung für Deutsche, die aus dem Ausland zurück nach Deutschland ziehen wollen. Nur in sehr, sehr seltenen Härtefällen kann die sogenannte Konsularhilfe auf Darlehensbasis in Anspruch genommen werden.

Ich erinnere mich an einen LKW-Fahrer, der mit seiner Frau und drei Kindern wegen eines Jobs nach Kanada ausgewandert war. Als sein Arbeitgeber insolvent wurde, war er plötzlich arbeitslos und damit erlosch auch seine arbeitsgebundene Aufenthaltsgenehmigung. Er hatte jedoch keinerlei Mittel, um mit der gesamten Familie zurückzukehren. Glücklicherweise konnte er zwei Monate mit Rücklagen überbrücken und fand dann einen neuen Job in Kanada, so dass die Familie bleiben konnte.

„Manchen mangelt es an den Grundlagenwissen zum Thema Auswandern.“

Welche besonderen Auswanderergeschichten sind Ihnen noch im Gedächtnis geblieben?

Koch: Ein paar Anekdoten bleiben einem tatsächlich im Kopf. Manchmal sind die Menschen nach unserer Beratung auch etwas desillusioniert. So hatte sich ein Deutscher ein Haus in Florida gekauft und dachte, das berechtige ihn zu einem dauerhaften Aufenthalt in den USA. Wir mussten ihm erläutern, dass nur Greencard- und Visum-Inhabende längerfristig in den USA leben dürfen.Manchen mangelt es an den Grundlagenwissen zum Thema Auswandern. So kommt es vor, dass Personen Deutschland den Rücken kehren, aber annehmen, sie könnten weiterhin Leistungen wie Kindergeld beziehen. Entsprechend vielfältig ist der Beratungsbedarf unserer Klientinnen und Klienten. Einige beraten wir zum Thema Melderecht, viele Familien zur Schulpflicht und Schulsystemen in den Zielländern. Generell gibt es einen großen Informationsbedarf zu sozialversicherungsbezogenen Fragen. Neuerdings etwa auch zum Thema Homeoffice im Ausland.

Wir empfehlen in den Beratungsgesprächen, auch immer die persönlichen Voraussetzungen vor einer Auswanderung zu prüfen. Das beginnt bei der gesundheitlichen Konstitution und dem damit verbundenen medizinischen Versorgungsbedarf im Zielland, geht weiter bei der Frage, ob man ohne seine gewohnten Netzwerke und die Familie in einem fremden Land glücklich sein kann bis hin zu den persönlichen Fremdsprachenkenntnissen.

Manche unserer Beraterinnen arbeiten schon seit mehr als 20 Jahren im Raphaelswerk. Anfangs lag ihr Schwerpunkt auf der Vermittlung von Fakten und Lebensumständen im Zielland. Heute ist es so, dass die Ratsuchenden so viele Infos recherchiert haben, dass die Gewichtung und Einordnung in Bezug auf den persönlichen Einzelfall schwerfällt. Es kommen oftmals spezielle Fragen zum Thema gesundheitliche Versorgung, konkret zur Verfügbarkeit von Medikamenten, zum richtigen Verhalten bei schweren Erkrankungen im Ausland sowie zur ärztlichen Versorgung in der Stadt und auf dem Land.

 

Folgende Beratungsfelder bietet das Raphaelswerk:

Auswandernde: Deutsche, die dauerhaft ihren Wohnsitz in ein anderes Land verlegen möchten.

Auslandstätige: Menschen, die vorübergehend im Ausland arbeiten wollen.

Weiterwanderer: Ausländer*innen, vor allem Flüchtlinge, die nach neuen Perspektiven in einem Drittland suchen.

Rückkehrende: Ausländer*innen, vor allem Geflüchtete, die in ihr Herkunftsland zurückkehren möchten oder müssen, und Deutsche mit dem Wunsch, nach Deutschland zurückzukehren.

Binationale Paare und Familien

Web: https://www.raphaelswerk.de/

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Onlineberatungsstelle: www.caritas.de/hilfeundberatung/onlineberatung/aus-rueck-weiterwanderung/aus-rueck-weiterwanderung

 

Das Auswanderermuseum BallinStadt

INTERVIEW AdobeStock 31419992Millionen Deutsche wanderten im 19. Jahrhundert per Schiff nach Amerika aus, um der Armut zu
entfliehen und sich ein neues Leben aufzubauen. (© Antonio Gravante, AdobeStock)

In der BallinStadt Hamburg (www.ballinstadt.de) gehen Besicherinnen und Besucher auf eine spannende Reise und erleben Ein- und Auswanderungsgeschichte über vier Epochen hinweg. In insgesamt drei Häusern auf 2.500 qm begleitet man Menschen mit all ihren Wünschen und Träumen, die sich auf ihren Weg in eine neue Heimat fernab ihres Geburtsortes machten.

INTERVIEW Cover mit mueh und notViele deutsche Auswanderer zog es Ende des 19. Jahrhunderts nach South Dakota, einem Bundesstaat, in dem auch heute noch sehr viele Nachkommen deutscher Auswanderer leben. Dort gab es kostenloses Ackerland von der US-Regierung. Das Leben war hart für diese Auswanderer und bestimmt von extremen Wetterereignissen.

Die Geschichte der heutigen deutschen Nachfahren inspirierte Kai Blum, der 1994 in die USA emigrierte, zu einer Krimireihe, in der die mecklenburgische Familie Sievers im Mittelpunkt steht.

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Dieser Beitrag stammt aus der Ausgabe Februar 2022 des Journals "Leben und Arbeiten im Ausland".

Das Journal erscheint monatlich kostenlos mit vielen informativen Beiträgen zu Auslandsthemen.

Herausgegeben wird es vom BDAE, dem Experten für die Absicherung im Ausland.