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Das kosten Ferienimmobilien in Europa

Welcher schöne Ort im Ausland für den Kauf einer Ferienimmobilie mit anschließender Vermietung an Urlaubsgäste besonders geeignet ist und ob sich möglicherweise nur die Lieblingsinsel der Deutschen (Mallorca) oder auch das weniger bekannte Städtchen am Gardasee lohnen, hat eine Studie ermittelt. Zusammen mit dem Immobilienvermittler Engel & Völkers hat das Portal FeWo-direkt diejenigen Orte in Europa mit dem höchsten Nachfrageanstieg auf dem Portal sowie die dort gezahlten Durchschnittspreise seiner Reisekunden ermittelt. Die Analyse zeigt zudem, was eine Ferienimmobilie mitbringen sollte, um möglichst viele Urlauber anzusprechen.

Wer seit 2015 im Ausland sein Urlaubshäuschen erworben hat, der zahlte dafür laut der FeWo-direkt „Marktstudie private Ferienimmobilien 2018“ im Durchschnitt 276.500 Euro (in Deutschland: 209.500 Euro). Rund 20 Wochen im Jahr wird solch ein Feriendomizil an Touristen vermietet, an mehreren Wochen im Jahr verbringen die für die Studie befragten Besitzer selbst dort ihren Urlaub. Mit der Vermietung erzielen die Studienteilnehmer im Durchschnitt 13.900 Euro pro Jahr – knapp 15 Prozent mehr als Ferienimmobilien am Standort Deutschland abwerfen.

VERMISCHTES Ferienwohnungen mit dem hochsten Preisanstieg

Ausstattung des Ferienhauses entscheidend

Ausschlaggebend für eine erfolgreiche und rentable Vermietung im Ausland ist eine attraktive Umgebung und eine ansprechende Ausstattung. Demnach stehen Strandnähe, Fern- und Meerblick aber auch Merkmale wie Klimaanlage, Pool und Terrasse bei Urlaubern und Eigentümern hoch im Kurs. Während 2007 noch Ausstattungen wie Sat- oder Kabelfernsehen für 77 Prozent der Urlauber wichtig waren, werden eine hochwertige Möblierung, moderne technische Geräte und schnelles Internet beziehungsweise WLAN immer bedeutender. So sehr, dass die Ausstattung im vergangenen Jahr laut einer Umfrage unter FeWo-direkt-Reisenden für die Buchungsentscheidung sogar wichtiger war als der Mietpreis. Neben dem Anspruch auf eine Top-Ausstattung nimmt auch der Wunsch nach mehr Platz zu, vor allem im Ausland präferieren FeWo-direkt-Urlauber großzügige Unterkünfte, die mehr als 100 Quadratmeter messen.

Vor allem die bei Deutschen beliebten Urlaubsreiseziele wie Spanien, Österreich und Italien zählten laut Analyse bisher zu den Top-10-Ländern für den Kauf von Ferienimmobilien im Ausland und belegen dabei die ersten Ränge, gefolgt von den Niederlanden, Kroatien und Portugal. Spitzenreiter der Top-20-Europareiseziele von FeWo-direkt-Reisenden im Jahresvergleich 2016/2017 war das südholländische Noordwijkerhout mit einem prozentualen Nachfragezuwachs von 625 Prozent. Auf Platz zwei lag das kroatische Medulin.

Besonders gefragt waren aber auch die Regionen Sardinien und die Lombardei, die sich über einen bis zu 325 Prozent höheren Zuspruch freuen konnten. Beliebt wie eh und je blieben die Balearen – vor allem die Buchten Cala Mendia und Cala Anguila auf Mallorca lockten 2017 noch mehr FeWo-direkt-Urlauber an ihre Strände.

Dieser Beitrag stammt aus der Ausgabe Oktober 2018 des Journals "Leben und Arbeiten im Ausland".

Das Journal erscheint monatlich kostenlos mit vielen informativen Beiträgen zu Auslandsthemen.

Herausgegeben wird es vom BDAE, dem Experten für die Absicherung im Ausland.

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