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Gesundheit

Die 7 häufigsten Hautkrankheiten nach Auslandsreisen

© mykolasamoilenk - Fotolia.com

Nach der Rückkehr aus dem Urlaub wartet nicht selten eine böse Überraschung auf die Reisenden. Ungeliebte Krankheiten bleiben häufig als Souvenir, meistens handelt es sich dabei um Hautkrankheiten (Dermatosen). Je nach Reiseziel können unterschiedliche blinde Passagiere und andere Probleme aus dem Urlaub mitgebracht werden. Vor allem der Mittelmeerraum und die Tropen (vor allem Thailand und Indonesien) bieten große Ansteckungsgefahren. 2014 lag das Reiseziel für 27 Prozent der Deutschen im europäischen, für neun Prozent im außereuropäischer Mittelmeerraum und acht Prozent begaben sich auf eine Fernreise.

Unangenehm, teilweise gefährlich, aber leicht zu diagnostizieren

Zu den häufigsten und teilweise sehr ernstzunehmenden Reisedermatosen gehören die Krätze, der „Hautmaulwurf“ (Larva migrans), die „Orientbeule“ (Leishmaniose) und die Ringelflechte. Häufig treten auch die „Mallorca-Akne“, der Kopflausbefall oder allergische Reaktionen nach Tätowierungen auf. Auch wenn die Dermatosen zum Teil gefährlich sind, sind sie für einen Arzt doch leicht zu diagnostizieren. Professor Babilas, Oberarzt für Dermatologie aus Regensburg sagt zu diesem Thema: „Das klinische Bild und die Reiseanamnese reichen in der Regel für eine sichere Diagnosestellung aus. Eine Blutuntersuchung zur Diagnosesicherung gibt es für die Urlaubsdermatosen nicht.“

Die Dermatologie-Plattform derma.plus hat eine Auswertung über die häufigsten aus dem Urlaub mitgebrachten Hautkrankheiten erstellt. Die Auswertung basiert auf Experten-Interviews, Google-Suchtrends und Apothekenverkaufszahlen.1. Skabies (im Volksmund auch Krätze genannt) wird durch Milben verursacht. Diese Milben nisten sich in der Haut ein und verursachen häufig einen großflächigen Hautausschlag mit unangenehmen Papeln und Bläschen. Die Erkrankung ist weltweit verbreitet, in tropischen Ländern sind bis zu 15 Prozent der Bevölkerung betroffen.

Was man häufig mitbringt

1. Skabies (im Volksmund auch Krätze genannt) wird durch Milben verursacht. Diese Milben nisten sich in der Haut ein und verursachen häufig einen großflächigen Hautausschlag mit unangenehmen Papeln und Bläschen. Die Erkrankung ist weltweit verbreitet, in tropischen Ländern sind bis zu 15 Prozent der Bevölkerung betroffen.
2. Bei Larva migrans (auch Hautmaulwurf genannt) befallen die Larven des Hakenwurms den Körper, wo sie sich langsam durch das Körpergewebe bohren. Sie kommen an mit Tierkot kontaminierten Stränden in warmen Ländern (Südamerika, Afrika und Mittelmeerraum) vor.
3. Leishmaniose (auch Orientbeule genannt) ist eine Erkrankung, welche durch die Sandmücke übertragen wird. Auswertungen sprechen von bis zu zwei Millionen Infektionen pro Jahr. Anzutreffen sind sie in Süditalien, Südspanien, Griechenland und Korsika sowie in den Tropen.
4. Tinea corporis (besser bekannt als Ringelflechte) ist eine vor allem bei Kindern häufig vorkommende Erkrankung. Das Streicheln streunender Tiere trägt ein hohes Infektionsrisiko mit sich. Verbreitet ist sie vor allem in Mittelmeerländern und auf den Kanaren.
5. Die vor allem in orientalischen Regionen beliebten Henna Tattoos bergen ein hohes Risiko schwerer allergischer Reaktionen. Grund hierfür ist die in Deutschland verbotene Substanz p-Phenylendiamin. Es wird vor allem in der Türkei und vielen asiatischen Ländern genutzt.
6. Die Sonnenallergie (oder auch Mallorca-Akne) genannte Erkrankung betrifft vor allem Urlauber, die sich ohne Vorbereitung lange Zeit intensiver Sonne aussetzen. Sie tritt insbesondere in Gebieten mit hoher Sonnenbelastung auf.
7. Der Kopflausbefall ist die bei Kindern am häufigsten vorkommende Parasitose. Die Übertragung findet durch Haar-zu-Haar Kontakt statt, begünstigt wird das ganze durch enges und intensives Spielen. Kopfläuse sind weltweit verbreitet. Immer nach den Sommerferien ist ein deutlicher Anstieg der Fallzahlen zu beobachten.

Interessierte und von Reisedermatosen Betroffene können sich mit ihren Fragen über das Kontaktformular http://www.derma.plus/kontakt unmittelbar an den Dermatologen Professor Dr. Abeck wenden.

Dieser Beitrag stammt aus der Ausgabe November 2017 des Journals "Leben und Arbeiten im Ausland".

Das Journal erscheint monatlich kostenlos mit vielen informativen Beiträgen zu Auslandsthemen.

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