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US-Studenten üben sich seltener in Komatrinken

Nach jahrelangem Anstieg bei Komatrinken, Autofahren unter Alkoholeinfluss und mit Alkohol in Verbindung stehender Sterblichkeit bei jungen Menschen zwischen 18 und 24 Jahren, nehmen die Zahlen bei Studenten dieser Altersgruppe ab. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher des National Institute on Alcohol Abuse and Alcoholism (NIAAA). Die Zahlen steigen jedoch bei Gleichaltrigen an, die nicht studieren. Insgesamt haben die Krankenhausaufenthalte durch Alkohol und Todesfälle durch eine Überdosis zugenommen.

Die Arbeit an dieser Studie begann 1998 mit der Gründung einer Arbeitsgruppe durch das NIAAA. Ziel war es, Probleme mit Alkohol an den Universitäten zu untersuchen und mögliche Lösungen zu finden. Die ersten Studienergebnisse wurden 2002 veröffentlicht. Für die aktuelle Studie wurden Daten bis zum Jahr 2014 ausgewertet. Von 1999 bis 2005 nahmen das Komatrinken und die damit in Verbindung stehenden Probleme bei den Studenten zu. Von 2005 bis 2014 nahmen diese Werte allgemein ab.

Der Prozentsatz an Studenten, die übermäßig trinken, kletterte von 1999 bis 2005 von 42 auf 45 Prozent. 2014 lag dieser Wert bei 37 Prozent. Bei jungen Menschen, die nicht studierten, stieg der Prozentsatz zwischen 1999 und 2014 von 36 auf 40 Prozent. Der Prozentsatz der Studenten, die angaben, unter Alkoholeinfluss ein Auto gesteuert zu haben, legte zwischen 1999 und 2005 von 27 auf 28 Prozent zu. 2014 waren es nur noch 17 Prozent. Bei jenen, die nicht studierten, sank dieser Wert zwischen 1999 und 2014 von 20 auf 16 Prozent.

Universitäten klären auf

Laut Forschungsleiter Ralph Hingson tragen mehrere Faktoren zum Rückgang des Komatrinkens unter Studenten bei. Dazu gehört auch, dass die Universitäten selbst mehr Initiativen zur Verringerung eines problematischen Trinkverhaltens gesetzt haben. Zwei weitere mögliche Faktoren sind die wirtschaftliche Rezession 2008 und die allgemeine Einführung von 0,8 Promille als Grenzwert im Jahr 2005. Die Forschungsergebnisse wurden im Fachmagazin "Journal of Studies on Alcohol and Drugs" veröffentlicht.

Quelle: www.pressetext.com

Dieser Beitrag stammt aus der Ausgabe November 2017 des Journals "Leben und Arbeiten im Ausland".

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