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US-Schulkinder werden in den Sommerferien dicker

Gesundheit
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US-Schulkinder werden in den Sommerferien dicker

Fettleibigkeit und Übergewicht nehmen in den Sommerferien zu und nicht während der Schulzeit, wie eine Studie von Forschern der LBJ School of Public Affairs at The University of Texas at Austin zeigt. Das Team um Paul von Hippel hat den BMI und das Auftreten von Fettleibigkeit bei einem landesweit repräsentativen Sample von 18.170 Kindern untersucht, die vom Beginn der Vorschule im Jahr 2010 bis zum Ende des zweiten Schuljahres 2013 begleitet wurden.

Die in "Obesity" veröffentlichten Ergebnisse liefern Einblicke darüber, ob die Ursachen von Fettleibigkeit bei Kindern primär innerhalb oder außerhalb der Schule liegen. Während des Untersuchungszeitraums kam es zum Ansteigen des Übergewichts oder einer Verstärkung der Fettleibigkeit während der zwei Sommerferien und nicht während der drei Schuljahre.

Bei der aktuellen Studie handelt es sich um die zweite landesweit repräsentative Analyse der jahreszeitlich bedingten Veränderung des BMI. Die ersten 2007 im "American Journal of Public Health" publizierten Ergebnisse hatten bereits gezeigt, dass Kinder während der Sommerferien rascher zunehmen als in den ersten Schuljahren. Damals wurden die Kinder jedoch nur bis zum Ende der ersten Klasse begleitet. Die Studienergebnisse gelten heute als überholt, da die teilnehmenden Schüler heute bereits Anfang 20 sind.

Schulen kaum Einfluss auf BMI"

Schulen haben beim Problem Fettleibigkeit nie eine große Rolle gespielt. Was wir heute in den Grundschulen beobachten, ist das Gleiche wie 1998 bis 2000. Während des Schuljahrs steigt der BMI der Kinder in einem gesunden Ausmaß an. Ist die Schule aus, werden sie übergewichtig", so von Hippel. Dieses Problem könne nicht gelöst werden, wenn sich die gesetzten Maßnahmen weiter nur auf die Schulen konzentrierten.

Programme sollten daher darauf abzielen, nicht nur das Verhalten in der Schule, sondern auch außerhalb positiv zu beeinflussen, fordert der Experte. Zusätzlich sei Werbung für Lebensmittel, die sich direkt an Kinder richtet, einzuschränken. Aktivitäten wie Ferienkurse oder Sommer-Camps seien zu fördern. Gleichzeitig sollten die vor dem Bildschirm verbrachte Zeit reduziert und Eltern gezielt über Ernährung informiert werden.

Quelle: www.pressetext.com

Dieser Beitrag stammt aus der Ausgabe Dezember 2016 des Journals "Leben und Arbeiten im Ausland".

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