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Wo Skifahren in Europa am günstigsten ist

© Gorilla, AdobeStock

Skifahren ist bekanntlich ein teures Hobby, doch abseits der prominenten Pisten lassen sich Schnäppchen machen – und entspannte Abfahrten genießen. Das Portal Holidu hat die Preise von mehr als 170 Skigebieten in Europa ausgewertet und den durchschnittlichen Preis pro Person und Tag während der Hoch- und Nebensaison sowohl für einen Skipass als auch für die Unterkunft berechnet.

Für die europaweite Auswertung wurden 16 europäische Länder und 143 Regionen in der Studie untersucht. Für die Europa-Rangliste wurde die jeweils günstigste Skiregion der vier Alpenländer Frankreich, Italien, die Schweiz und Österreich gelistet.

Frankreich, Aussois – 45 Euro

Das günstigste Skigebiet in Frankreich ist in diesem Jahr Aussois. Es befindet sich in der Haute Maurienne Vanoise, nahe der Grenze zu Italien. In diesem Skigebiet gibt es keine Gondeln, sondern 4 Sessellifte und 3 Schlepplifte. Mehr als die Hälfte der Pisten sind blau und es gibt nur drei Kilometer schwarze Pisten - Anfänger kommen hier also gut zurecht. Für einen Tagesskipass zahlen Besucher in Aussois 32 Euro und für eine Unterkunft durchschnittlich 13 Euro pro Person und Nacht.

Italien, Bardonecchia – 71 Euro

Bardonecchia liegt im Susa-Tal (Val di Susa) im Piemont, der Region im Nordwesten Italiens, die direkt an Frankreich und die Schweiz grenzt. Hier gibt es 100 Kilometer Skipisten - der höchste Punkt liegt auf 2.800 Metern. Mehr als die Hälfte der Pisten sind blau und eignen sich somit gut für Ski-Neulinge. Auch in Bardonecchia beginnt die Wintersaison dieses Jahr am 4. Dezember 2021. In der Hochsaison betragen die Kosten für einen Tagesskipass 40 Euro und 36 Euro für eine Unterkunft pro Person/Nacht.

Österreich, Großglockner - Heiligenblut – 82 Euro

Mit 55 Pistenkilometern ist die Skiregion um den Großglockner die günstigste in Österreich. Wer sich für einen Ausflug in dieses Gebiet entscheidet, befindet sich auf dem höchsten österreichischen Berg. Von dort lässt sich der Panoramablick aus 3.798 Metern Höhe genießen, während man die vielen Pistenkilometer heruntersaust. Ein Tagesskipass kostet in der Hochsaison 48 Euro und eine Unterkunft 40 Euro pro Person/Nacht.

Schweiz, Obersaxen-Mundaun-Val Lumnezia – 87 Euro

Das Skigebiet Obersaxen-Mundaun-Val Lumnezia ist das günstigste Skigebiet der Schweiz. Es liegt in der Ferienregion Surselva in der Ostschweiz. Der höchste Punkt befindet sich auf 2.310 Metern. Es gibt keine Gondel, aber einige Sitz- und Schlepplifte sowie drei Babylifte. Das Gebiet ist also sehr gut für die kleinen Skifahrer geeignet. Ein Tagesskipass kostet etwa 57 Euro und eine Unterkunft pro Nacht 30 Euro pro Person.

Am teuersten ist es derzeit in Zermatt (Schweiz) mit einem Durchschnittspreis für Tagespass und Unterkunft von 216 Euro. Das zweitteuerste Gebiet ist Obergurgl-Hochgurgl in Österreich mit 152 Euro pro Tag und an dritter Stelle befindet sich Cortina d’Ampezzo in Italien mit 168 Euro).

Das wichtigste Thema bei der diesjährigen Urlaubsbuchung sind flexible Buchungsmöglichkeiten. Kostenlose Stornierungsmöglichkeiten waren im boomenden Ferienhausmarkt bislang keine Selbstverständlichkeit. Doch seit Corona haben Ferienhausvermieter reagiert und bieten ihren Gästen oft kulante Storno-Möglichkeiten.

Auch im europäischen Ausland sind die Angebote an kostenlos stornierbaren Unterkünften oft recht gut: In Österreich punkten die SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental (59 Prozent) und Kitzbühel (54 Prozent), in der Schweiz die Skigebiete Verbier (67 Prozent) und Saas-Fe (51 Prozent). Die Suchoption „Kostenlose Stornierung“ zählt dieses Jahr bei den Nutzerinnen und Nutzern zu den meistgenutzten Filtern. Wird dieser aktiviert, erscheinen in den Suchergebnissen nur Ferienhäuser und -wohnungen, bei denen nach Buchung eine gebührenfreie Stornierung möglich ist.

VERMISCHTES Skipreis Index EU 21 22

Italien „ultimatives“ Alpenland

Das ultimative Alpenland ist übrigens Italien – zumindest laut einer Datenauswertung des Sportausrüsters Keller Sports. Ein gutes Alpenland bietet demnach eine gut ausgebaute touristische Infrastruktur, eine imposante Landschaft sowie möglichst attraktive Bedingungen für breite, alpine Sportaktivitäten, wie zum Beispiel Bergsteigen, Wintersport oder Mountainbiken. Die italienischen Alpenregionen bieten die besten Voraussetzungen für einen Aktivurlaub in den Bergen. Italien verfügt unter anderem über Wanderwege mit einer Länge von insgesamt 60.000 Kilometern, 20.327 Übernachtungsmöglichkeiten und 253 Berghütten zum Einkehren. Mit 217 Dreitausendern, 38 Viertausendern und vier Nationalparks beeindruckt Italien darüber hinaus auch landschaftlich.

In der Rangliste folgen Österreich und die Schweiz. Österreich überzeugt durch gute touristische Infrastruktur mit unter anderem 50.000 Wanderweg-Kilometern und 997 Berghütten. Trotz Mehrheitsanteilen an den Alpen von 28,7 Prozent hat Österreich nur 107 Dreitausender Gipfel und keinen einzigen Viertausender Gipfel. Zum Vergleich finden sich in der Schweiz insgesamt 191 Dreitausender und 48 Viertausender bei einem Alpenanteil von 13,2 Prozent.

Deutschland punktet vor allem beim Bergsport. Trenddaten zeigen, dass sich die Deutschen von allen anderen Nationen am stärksten für Wintersport, Wandern, Bergsteigen und Klettern begeistern. Die deutschen Alpen bieten außerdem 2.916 Übernachtungsangebote, 213 Berghütten, 47 Campingplätze und 5.000 Kilometer Wanderwege, dafür aber keine Dreitausender und Viertausender.

VERMISCHTES Ultimatives Alpenland© Keller Sports

Dieser Beitrag stammt aus der Ausgabe Januar 2022 des Journals "Leben und Arbeiten im Ausland".

Das Journal erscheint monatlich kostenlos mit vielen informativen Beiträgen zu Auslandsthemen.

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