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Expatriates
© Parilov, AdobeStock

In diesen Ländern leben Expats besonders nachhaltig

Nachhaltig zu leben wird für immer mehr Menschen weltweit zum bedeutenden Faktor, wenn es um die Planung des eigenen Alltags geht. Das hat Auswirkungen nicht nur auf die Entwicklung von kurzfristigen Reisen, etwa in den Urlaub. Auch für Expats, die langfristig in einem anderen Land leben, oder ganz auswandern wollen, berücksichtigen die Nachhaltigkeit ihres Zielortes.

Als besonders nachhaltig gelten für Expats die Länder Finnland, Schweden und Norwegen. Am unteren Ende in Sachen Nachhaltigkeit rangieren dagegen Indien, Kuwait, Ägypten, Indonesien und Vietnam. Das zeigt der Environment & Sustainability Report des interkulturellen Netzwerks InterNations. Deutschland liegt auf Platz 8 von insgesamt 60 gelisteten Ländern.

Finnland belegt Platz Eins von insgesamt 60 Ländern. 98 Prozent der Expats schätzen die Natur des Landes sowie die Wasserqualität (96 Prozent). Ein Faktor, der Finnland für Expats besonders lebenswert macht, ist die Luftqualität (95 Prozent gegenüber 62 Prozent im globalen Vergleich). 90 Prozent sind besonders zufrieden mit der lokalen Abfallwirtschaft und den Recycling-Bemühungen.

Die einzigen Nicht-Europäischen Länder unter den Top Ten sind Neuseeland und Kanada. Am schlechtesten in Sachen Nachhaltigkeit schneiden Indien und Kuwait ab. Es belegt den schlechtesten Platz bei nachhaltigen Produkten und Dienstleistungen und 87 Prozent der Expats sind besonders unzufrieden mit der Abfall- und Recyclingwirtschaft. Außerdem gebe es kaum „grüne“ Produkte in Indien. In Sachen Umwelt belegt Indien vor Kuwait Rang 59 von 60. Als besonders schlimm werden die Luftqualität und die Hygieneinfrastruktur eingestuft.

EXPATRIATES The Best and Worst Destinations for the Sustainable Expat

Bei den europäischen Ländern schnitt Malta am schlechtesten ab (Rang 52 von 60), wo Expats eine schlechte Umwelt attestieren und unzufrieden sind mit der Abfallwirtschaft. Ebenfalls schlecht bestellt um ein nachhaltiges Leben ist es in Griechenland (Platz 45), Zypern (Platz 44) und Polen (Platz 36). In Polen sind 60 Prozent der Expats unzufrieden mit der Luftqualität.

Expats in Deutschland sind insbesondere mit der Verfügbarkeit von grünen Waren und Dienstleistungen zufrieden (86 Prozent positive Bewertungen versus 63 Prozent weltweit). In dieser Kategorie schafft Deutschland es hinter Österreich, Schweden, Dänemark und Finnland in die Top 5. Außerdem sind die befragten Expats auch mit der Energieversorgung in Deutschland (83 Prozent versus 62 Prozent weltweit) sowie mit Abfallwirtschaft und Recycling (85 Prozent versus 60 Prozent weltweit) zufrieden.  

Auch in der Unterkategorie Politik & Öffentlichkeit liegt Deutschland unter den Top 10 weltweit (9.). Drei von vier Expats sind der Meinung, dass sich die deutsche Bevölkerung sehr für umweltpolitische Themen interessiert. Der globale Durchschnitt beträgt lediglich 48 Prozent. In Deutschland sind 80 Prozent der Befragten auch der Ansicht, dass die Bundesregierung eine umweltfreundliche Politik vertritt (im Gegensatz zu 55 Prozent im weltweiten Schnitt).

Auch an Vielreisenden geht zumindest der Wunsch nicht vorbei, mit dem eigenen Verhalten etwas für die Umwelt zu tun. Bis zum Beginn des Jahres war das Thema Nachhaltigkeit in aller Munde – auch bei Geschäftsreisenden. 91 Prozent von ihnen war es damals „wichtig“ oder „sehr wichtig“, auf eine umweltfreundliche Reiseverbindung zu achten. Dann kam Corona und verschob die Prioritäten. Über die Hälfte der Geschäftsreisenden meint nun, dass unterwegs künftig weniger Wert auf Nachhaltigkeit auf Geschäftsreisen gelegt werden wird. Immerhin: 36 Prozent sind überzeugt, dass die Bedeutung steigen wird, und 11 Prozent glauben, dass sich nichts verändern wird. Das ergab die Studie Chefsache Business Travel 2020.

Dieser Beitrag stammt aus der Ausgabe Dezember 2020 des Journals "Leben und Arbeiten im Ausland".

Das Journal erscheint monatlich kostenlos mit vielen informativen Beiträgen zu Auslandsthemen.

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