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© Gorodenkoff, AdobeStock

Frauen mit Neandertaler-Gen bringen mehr Kinder zur Welt

Eine von drei Frauen in Europa hat den Rezeptor für Progesteron von Neandertalern geerbt – eine Genvariante, die mit erhöhter Fruchtbarkeit, weniger Blutungen zu Beginn der Schwangerschaft und weniger Fehlgeburten in Verbindung steht. Darüber hinaus bringen sie mehr Kinder zur Welt. Dies geht aus einer Studie hervor, die von Forschern des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und des Karolinska Institutet in Schweden veröffentlicht wurde.

Progesteron ist ein Hormon, das im Menstruationszyklus und in der Schwangerschaft eine wichtige Rolle spielt. Analysen von Biobankdaten von mehr als 450.000 Menschen – darunter 244.000 Frauen – zeigen, dass fast jede dritte Frau in Europa den Progesteronrezeptor von Neandertalern geerbt hat. 29 Prozent tragen ein Exemplar des Neandertaler-Rezeptors und drei Prozent haben zwei Exemplare. Die Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass sich die Neandertaler-Variante des Rezeptors günstig auf die Fruchtbarkeit auswirkt.

Dieser Beitrag stammt aus der Ausgabe Juni 2020 des Journals "Leben und Arbeiten im Ausland".

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