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In Moskau gibt es die aggressivsten Autofahrer

© Josu Ozkaritz, AdobeStock

Egal in welchem Land man Auto fährt, manches scheint fast immer sicher: volle Straßen, lange Fahrtzeiten und Stau. Dies kann bei dem einen oder anderen Autofahrer zuweilen schon einmal zu einem Tobsuchtsanfall hinterm Steuer – häufig auch als „Road Rage“ bezeichnet – führen. Manchmal kann diese Aggression sogar in einem Sach- und im schlimmsten Fall auch Personenschaden enden. Eine Studie von CarDelMar zeigt, welche Nationen im Straßenverkehr besonders aggressiv agieren und was die Gründe dafür sind.

Besonders Aufpassen sollten Expats und Reisende in Moskau, denn laut der Erhebung sind dort die aggressivsten Autofahrer unterwegs. Innerorts gilt dort, anders als in Deutschland, eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h. Allerdings sind auf Landstraßen und Autobahnen nur maximal 90 beziehungsweise 110 km/h erlaubt. Die zweitschlimmsten Autofahrersind in Athen anzutreffen, wo man innerorts übrigens nur höchstens 50 km/h schnell sein darf. Den Griechen auf den Fersen sind in Sachen Aggressivität die Römer. Möglicherweise ist es das ohnehin schon als hitzig bekannte Temperament, das in den engen Gassen der ewigen Stadt zu verkehrstechnischen Turbulenzen führt.

Die Hauptursachen für Frust auf der Straße sind im Grunde überall gleich: Personen, die sich nicht an die Verkehrsregeln halten, Staus, zu langsames Fahren, Baustellen oder andere Verkehrsteilnehmer wie beispielsweise Radfahrer. Zu einer besonders hohen Aggressivitätsbereitschaft neigen dabei Autofahrer in Rom, Athen und uneinholbar auf dem ersten Platz Moskau – dort kommt es im Schnitt auch zu den meisten Verkehrstoten. Aufgrund des erhöhten Unfallrisikos sollten Sie vor dem Bereisen dieser Städte unbedingt eine Unfallversicherung fürs Ausland abschließen.

WELTWEIT aggressive Autofahrer

Skandinavier sind entspannte Autofahrer

Wesentlich ruhiger fährt es sich dagegen in Skandinavien. Autofahrer in Helsinki und Stockholm zeichnen sich durch eine besonders ausgeglichene Fahrweise aus. Kopenhagen schneidet im Vergleich sogar am besten ab – direkt vor Amsterdam und Genf. Die Stau-Metropolen Paris und London rangieren im Mittelfeld. Als einzige deutsche Stadt wurde Berlin betrachtet. Die Hauptstadt Deutschlands landet im europäischen Vergleich im oberen Mittelfeld, was eine ruhige Fahrweise anbelangt. Dennoch verlieren die Berliner Autofahrer im nationalen Vergleich am schnellsten die Beherrschung.

Egal, ob man in einem Land mit sehr dünnhäutigen Fahrern oder in einer Nation mit vergleichsweise ruhigem Fahrverhalten unterwegs ist – Autofahrer sollten bei einer Reise oder einem längeren Aufenthalt im Ausland stets auf eine angemessene Versicherung achten. So erspart man sich nicht nur Ärger in einer Unfallsituation, auch anfallende Kosten werden im Schadensfall gedeckt. Wichtig ist, dass vor allem Fahrer selbst sich nicht aus der Ruhe bringen lassen.

Dieser Beitrag stammt aus der Ausgabe Februar 2020 des Journals "Leben und Arbeiten im Ausland".

Das Journal erscheint monatlich kostenlos mit vielen informativen Beiträgen zu Auslandsthemen.

Herausgegeben wird es vom BDAE, dem Experten für die Absicherung im Ausland.

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