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Seminar zur novellierten Entsenderichtlinie und Meldepflichten

Am 20. Februar 2020 erläutern die Experten der BDAE Consult im Seminar Compliance-Anforderungen bei Geschäftsreisen in der EU, dem EWR und der Schweiz die Anforderungen der EU-Entsenderichtlinie, klären über praktische Hürden auf und geben einen Überblick über länderspezifische Bestimmungen.

Eine gewisse Unsicherheit bei den Akteuren der Global-Mobility-Abteilungen von Unternehmen gibt es regelmäßig bei der Gestaltung von kurzfristigen „Dienstreisen“. Auch bei diesen gelten die Rahmenbedingungen für grenzüberschreitende Mitarbeitereinsätze (Entsenderichtlinie 96/71/EG). Demnach können sich entsandte Arbeitnehmer auf eine Reihe von zentralen Rechten, aber auch Pflichten, berufen, die im Aufnahmemitgliedsstaat gelten.

Einführung der Meldepflicht

Um überprüfen zu können, ob die Vorschriften der Entsenderichtline eingehalten werden, haben die Mitgliedsstaaten die Meldepflicht eingeführt, die inzwischen von nahezu allen Ländern umgesetzt wurde. Das größte Problem dabei: Die einzelnen Meldeverfahren variieren von Staat zu Staat genauso wie die zuständigen Behörden.

Angesichts dieser unterschiedlichen länderspezifischen Anforderungen und Vorgaben ziehen diese Meldepflichten einen besonderen Verwaltungsaufwand nach sich, vor dem so mancher Personaler schon zu kapitulieren drohte. Die Schwierigkeiten beginnen oft schon mit der Beantwortung der Fragen, welche „Dienstreise“ meldepflichtig ist und bei welcher Behörde die Meldung erfolgen muss.

Sanktionen nehmen deutlich zu

Aufgrund großer Aktualität dieses Themas und der politischen Entwicklung innerhalb der EU sowie damit verbundener Verschärfungen der bestehenden Regelungen, drohen immer häufiger Kontrollen verschiedener (Tochter-)Unternehmen im Ausland sowie internationaler Projekte durch speziell dafür eingerichtete Aufsichtsbehörden.

Das Seminar Compliance-Anforderungen bei Geschäftsreisen in der EU, dem EWR und der Schweiz vermittelt Global-Mobility- und Travel-Managern sowie Personalern die unterschiedlichen Verwaltungsanforderungen ausgewählter Länder und zeigt, wie Geschäftsreisen sowie Montage- und Projekteinsätze innerhalb des Unternehmens gestaltet werden können, so dass sowohl aktuelle und zukünftige unternehmerische Ziele sanktionsfrei erreicht als auch die Compliance-Anforderungen der bereisten Länder erfüllt werden können.

Seminar-Infos:

Donnerstag, 20. Februar 2020

9.30 Uhr bis 16.30 Uhr

Kühnehöfe 3, 22761 Hamburg

Teilnahmegebühr: 690 Euro zuzüglich MwSt.

Für BDAE-Mitglieder: 600 Euro zuzüglich MwSt.

Zur Anmeldung

Dieser Beitrag stammt aus der Ausgabe Februar 2020 des Journals "Leben und Arbeiten im Ausland".

Das Journal erscheint monatlich kostenlos mit vielen informativen Beiträgen zu Auslandsthemen.

Herausgegeben wird es vom BDAE, dem Experten für die Absicherung im Ausland.

25 Jahre - Auslandsexperte BDAE

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Ihren Ursprung hat die BDAE GRUPPE im Jahr 1995 mit der Gründung des Vereins Bund der Auslands-Erwerbstätigen (BDAE). Die Ziele, die wir mit dieser Institution verfolgten, haben sich bis heute nicht verändert. Noch immer bilden sie das Fundament der Unternehmensphilosophie, der wir stets treu bleiben: Wir wollen, dass Sie mit Sicherheit ins Ausland gehen.

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