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Risikoprognose: Höhere Sicherheitsrisiken für reisende Mitarbeiter erwartet

Für das Jahr 2020 ist von höheren Risiken auf Reisen für Mitarbeiter auszugehen. Das ergibt die Risikoprognose 2020, die International SOS gemeinsam mit der aktuellen Ausgabe der Travel Risk Map vorgestellt hat.

Die Top 10 der Gesundheits- und Reise-Sicherheitsrisiken 2020 aus Expertensicht

Die Prognosen beruhen auf unterschiedlichen Quellen, nicht zuletzt dem Travel Risk Management (TRM) Council, einer repräsentativen Auswahl von Experten aus den Bereichen Gesundheit, Sicherheit und Arbeitssicherheit bei Auslandsdienstreisen und Entsendungen. Als Ergebnis sollten Unternehmen Gesundheits- und Sicherheitsrisiken im Jahr 2020 Priorität einräumen. Dazu gehören unter anderem Fragen der psychischen Gesundheit, Risiken aus geopolitischen Verschiebungen, Schutz der körperlichen Gesundheit, Klimawandel und Cyber-Kriminalität.

Ergebnisse der „Business Resilience Trends Watch“-Umfrage

Die „Business Resilience Trends Watch“-Umfrage zeigt die wichtigsten Faktoren, die nach Ansicht von Business Travel Managern im Jahr 2020 zu Änderungen im Reiseverlauf führen werden. Dies sind demnach Sicherheitsbedrohungen, zivile und geopolitische Unruhen und Naturkatastrophen.

51 Prozent der Befragten meinen, dass die Gesundheits- und Sicherheitsrisiken im Jahr 2019 gestiegen sind, 47 Prozent erwarten, dass die Risiken auch im kommenden Jahr steigen werden. Zusätzlich prognostizieren die befragten Unternehmen, dass die Faktoren Epidemien, Infektionskrankheiten und Inhaftierung und Entführung mit deutlich höherer Wahrscheinlichkeit als bisher zu Reiseänderungen führen werden.

Grauzonen in der Risikobewertung

Die sich verändernden Reisegewohnheiten bei Inlands- wie auch Auslandsreisen sowie die Diversifizierung der Belegschaft schaffen Grauzonen. Die Arbeitgeber passen die Reiserichtlinien nicht an neue Risikofaktoren an, und Reisende neigen dazu, die Richtlinien zu missachten, wenn sie die Nutzung bevorzugter Transportmittel oder Unterkünfte einschränken. Überraschenderweise bezieht weniger als ein Drittel der Unternehmen Cybersicherheit in ihre Reiserichtlinien ein. Eine Missachtung der Fürsorgepflicht kann Rechtsstreitigkeiten und Reputationsschäden nach sich ziehen und sich negativ auf Mitarbeiter und Geschäft auswirken.

Herausforderungen für Travel Manager und Mitarbeiter

Die Umfragen zeigen auch weitere Probleme, die Travel Manager zu bewältigen haben. Dazu gehören Information und Schulung der Mitarbeiter über Reiserisiken, Kommunikation mit Mitarbeitern während einer Krise, Bestätigung der Kenntnisnahme von Reiseinformationen vor Reiseantritt, Lokalisierung von Mitarbeitern auf Dienstreisen und das Krisenmanagement.

Die aktuelle Travel Risk Map kann hier heruntergeladen werden.

Dieser Beitrag stammt aus der Ausgabe Januar 2020 des Journals "Leben und Arbeiten im Ausland".

Das Journal erscheint monatlich kostenlos mit vielen informativen Beiträgen zu Auslandsthemen.

Herausgegeben wird es vom BDAE, dem Experten für die Absicherung im Ausland.

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Ihren Ursprung hat die BDAE GRUPPE im Jahr 1995 mit der Gründung des Vereins Bund der Auslands-Erwerbstätigen (BDAE). Die Ziele, die wir mit dieser Institution verfolgten, haben sich bis heute nicht verändert. Noch immer bilden sie das Fundament der Unternehmensphilosophie, der wir stets treu bleiben: Wir wollen, dass Sie mit Sicherheit ins Ausland gehen.

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