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In welchen Städten es die besten Krankenhäuser gibt

Gesundheit
© romaset, AdobeStock

In welchen Städten es die besten Krankenhäuser gibt

Die besten Krankenhäuser der Welt gibt es in Tokio. Das hat eine Studie von Medbelle, ein Start-up für die Vermittlung medizinischer Behandlungen, über die 100 wichtigsten Krankenhausstädte weltweit ergeben. Die Studie basiert auf Daten zur Infrastruktur in Bezug auf medizinische Arbeitskräfte, Bildung, Qualität der Versorgung, Zufriedenheit, Behandlungseffizienz, Bürgernähe und vieles mehr. Der Gesundheitsdienstleister Medbelle hat erkannt, wie sehr die Infrastruktur die Patientenerfahrung beeinflusst. So kann eine Stadt sich eines Krankenhauses von Weltrang rühmen, aber wenn der medizinische Gesamtrahmen nicht allen ihren Bürgern einen einfachen Zugang und eine qualitativ hochwertige Versorgung bietet, dann gibt es noch Verbesserungsmöglichkeiten. Die Erhebung konzentriert sich nicht nur auf einzelne Institutionen, sondern auf das gesamte Krankenhaus-Ökosystem in der jeweiligen Region.

Die besten Krankenhausstädte der Welt

Infrastruktur

Bei der Betrachtung der Infrastruktur ergibt sich eine hohe Punktzahl für Deutschland. Alle Punkte gehen von 100 aus, was bedeutet, je höher die Punktzahl, desto besser die Leistung der Stadt in dieser Kategorie. So führt Deutschland bei den Krankenhausbetten pro Kopf und mit der Anzahl Chirurgen pro Kopf mit 100 möglichen Punkten. Weitere Ergebnisse der Kategorie Infrastruktur sind:

  • Krankenhausbetten/Kopf: Heidelberg, Deutschland (100,00), gefolgt von Busan, Südkorea (98,41) und Fukuoka, Japan (95,18).
  • Krankenschwestern/Kopf: Basel, Schweiz (100,00), gefolgt von Ann Arbor, USA (67,76) und Heidelberg, Deutschland (66,94).
  • Chirurgen/Kopf: Hamburg, Deutschland (100,00), gefolgt von Basel, Schweiz (96,95) und Wien, Österreich (87,25).
  • Fachkräfte für psychische Gesundheit/Kopf: Richmond, USA (100,00), gefolgt von den kanadischen Städten Calgary (95,96) und Vancouver (95,96).
  • Hochrangige medizinische Universitäten: Boston, USA (100,00), gefolgt von London, UK (88,10) und Los Angeles, USA (83,77).
  • Hochrangige Krankenhäuser: Tokio, Japan (100,00), gefolgt von Singapur, Singapur (98,81) und Boston, USA (97,70).

Die Top 10 Städte mit der besten Infrastruktur

Qualität der Versorgung

In Incheon, Südkorea sind Patienten sehr zufrieden (100,00 Punkte), gefolgt von Baltimore, USA (93,99) und Busan, Südkorea (90,01). Die Städte in der Schweiz, Norwegen und Singapur haben mit 100 die gemeinsame Höchstnote bei unerwünschten Ereignissen. Die Effizienz der Krebsbehandlung ist in Tokio, Japan mit 100 Punkten am höchsten, gefolgt von Boston, USA (95,75) und Denver, USA (95,17).

Den besten Zugang zu Kliniken gibt es in Oslo, Norwegen (100), gefolgt von Amsterdam, Niederlande (99,99) und Basel, Schweiz (98,10). Die Kosten der Medizin weichen davon ab. In kanadischen Städten ist es am teuersten (100), gefolgt von Krakau, Polen (97,76) und Peking, China (96,46).

Die Top 10 Städte mit der besten Qualität der Versorgung

München besser als Berlin

Auch 12 deutsche Städte gehören zu den Top 100. Dort liegt München auf Platz sechs, Berlin auf Platz zehn (trotz der renommierten Charité) und Hamburg auf Platz 14 weltweit.

Städte nicht in allen Kategorien gleich gut

Laut Daniel Kolb, Mitbegründer und Geschäftsführer von Medbelle ergeben sich durch die Aufteilung des Datensatzes in drei verschiedene Kategorien (Infrastruktur, Versorgungsqualität und Zugang) markante Unterschiede zwischen den Städten. Am Beispiel der USA zeigt die Studie, dass diese über eine der hochwertigsten Krankenhausinfrastrukturen der Welt verfügen, aber beim Zugang zu allen Bürgern deutlich unter anderen entwickelten Ländern liegen. Houston ist ein konkretes Beispiel für diese Lücke: Es erreicht eine Position unter den Top 15 der Weltklasse-Krankenhäuser mit einer Punktzahl von 94,92 von 100, während es gleichzeitig in der Studie in Bezug auf den Zugang mit einer Punktzahl von nur 48,83 von 100 an vorletzter Stelle steht.

Die Top 10 Städte mit den besten medizinischen Universitäten

Dieser Beitrag stammt aus der Ausgabe Dezember 2019 des Journals "Leben und Arbeiten im Ausland".

Das Journal erscheint monatlich kostenlos mit vielen informativen Beiträgen zu Auslandsthemen.

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