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3D Scans ersetzen Flüssigkeiten-Kontrolle an Flughäfen

Airlines
© Anton Gvozdikov - AdobeStock

3D Scans ersetzen Flüssigkeiten-Kontrolle an Flughäfen

Die USA setzen ab 2020 3D Scans an ihren großen Airports ein. Alle großen britischen Flughäfen müssen die Geräte bis 2022 installieren.

Wie der Mobilitätsmanager berichtet ermöglichen die Scanner, dass man künftig wieder Flüssigkeiten, Cremes, Lebensmittel etc. im Handgepäck mitführen darf. Auspacken und Vorzeigen entfällt damit. Und damit auch das Konfiszieren. Auch andere Länder prüfen 3D-Scans. In München sind im T2 derlei Scanner schon testhalber im Einsatz.

Neuste 3D-Scanner, vergleichbar mit CT Scannern in Kliniken, bieten deutlich bessere Aufnahmen der Handgepäckinhalte. Sicherheitsbeamte können diese Aufnahmen auch rotieren und zoomen, um ein möglichst genaues Bild zu erhalten. Der Scanner kann die Masse und Dichte von Objekten kalkulieren und anhand dessen und mithilfe von Algorithmen entscheiden, ob ein Inhalt potenziell gefährlich ist. Die Flüssigkeiten werden also sofort als gefährlich bzw. harmlos erkannt und könnten demzufolge wieder mitgeführt werden.

In den USA hat die Transportation Security Administration (TSA) die hypermodernen 3D-Scanner getestet und für gut genug befunden. Für einen Listenpreis von 96,8 Mio. USD wurden nun 300 neue Scanner bestellt, die ab 2020 an großen US-Flughäfen im Einsatz stehen sollen. Darüber hinaus hat auch Großbritannien entschieden, dass sämtliche großen Flughäfen des Königreichs bis spätestens 2022 zwingend solche 3D-Scans anschaffen und einsetzen müssen. London-Heathrow wird alleine rund 50 Millionen Pfund für den Kauf von neuen Scannern ausgeben. Der norwegische Flughafenbetreiber Avinor ist ebenfalls bereits daran, solche Scans für eine künftige Anschaffung zu testen .

Der Vorteil ist klar: Reisende dürfen einerseits wieder (harmlose) Flüssigkeiten im Handgepäck mitführen, ohne dass dieses in kleinen Mengen separat ausgewiesen werden muss. Im Prinzip muss gar nichts mehr aus dem Handgepäck genommen werden. Dies wiederum müsste die Sicherheitskontrollen effizienter und schneller machen als heute.

Dieser Beitrag stammt aus der Ausgabe Oktober 2019 des Journals "Leben und Arbeiten im Ausland".

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