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Fliegen wird immer teurer

Wen es in die Ferne zieht, sucht meist online nach günstigen Flügen. Viele Fluggesellschaften locken zwar mit Angeboten, jedoch wird das Fliegen immer teurer. Wie hoch die Preise für Flüge gestiegen sind, zeigt dieser Beitrag.

Fliegen kostet immer mehr

Im Jahr 2007 war Fliegen in Deutschland vergleichsweise preiswert. In den darauffolgenden zehn Jahren sind die Preise für Flugtickets jedoch immer weiter nach oben geklettert. Wie die Infografik von Statista auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamtes zeigt, haben Flugtickets im Business-Class-Tarif im genannten Zeitraum um rund 24 Prozent zugelegt. In der Economy-Class stiegen die Preise sogar um über 40 Prozent. Im selben Zeitraum legten die Verbraucherpreise insgesamt um 13,7 Prozent zu. Preise für Flugtickets sind also stärker gestiegen als der Schnitt aller Verbraucherpreise. Die Luftfahrtbranche wird derzeit von ökonomischen Turbulenzen durchgeschüttelt und hat unter anderem mit überlasteten Flughäfen und verspäteten Auslieferungen bestellter Maschinen zu kämpfen. Branchenvertreter kritisieren zudem die hierzulande eingeführte Luftverkehrssteuer, die deutsche Fluggesellschaften im internationalen Wettbewerb benachteiligen würde.

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Preise für Billig-Flüge steigen

Auch die Flugpreise bei den Billig-Airlines steigen. Laut einer Auswertung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) lagen die durchschnittlichen Preise für Flüge ab Deutschland im Frühjahr 2017 zwischen 44 und 105 Euro, wobei Wizz am günstigsten war, Eurowings am teuersten.

Im Frühjahr 2018 kostete ein Flug mit Wizz durchschnittlich 53 Euro, bei Ryanair wurden 79 Euro fällig, bei Easyjet waren es 67 Euro, bei Eurowings 117 Euro, wie die Grafik von Statista zeigt.

Für den Bericht hat der DLR mit einer Vorausbuchungszeit von einem Tag, einer Woche, einem Monat und drei Monaten eine repräsentative Menge an Flügen untersucht.

Dieser Beitrag stammt aus der Ausgabe März 2019 des Journals "Leben und Arbeiten im Ausland".

Das Journal erscheint monatlich kostenlos mit vielen informativen Beiträgen zu Auslandsthemen.

Herausgegeben wird es vom BDAE, dem Experten für die Absicherung im Ausland.

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