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Die angesagtesten Work-and-Travel-Länder 2019

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Die angesagtesten Work-and-Travel-Länder 2019

Australien, Neuseeland und Kanada sind 2019 die beliebtesten Ziele für einen Work-and-Travel-Aufenthalt nach der Schule oder während des Studiums. Die USA ist im Vergleich zu 2018 ebenfalls im Kommen, wie eine Umfrage unter 4.000 Personen der Initiative Auslandszeit ergeben hat.

Work and Travel und andere Formen einer Auslandszeit wie Freiwilligenarbeit oder Auslandspraktika sind überall dort möglich, wo es spezielle Programme gibt und das „Working-Holiday-Visum“ eine befristete Arbeit gestattet.

Argentinien

Seit Herbst 2016 können Deutsche das Working-Holiday-Visum für Argentinien beantragen. Dort finden Work and Traveller große Städte voller Gegensätze, bunte Vielfalt im Land des Tangos, aber auch weite Landschaften. Wer eher in einem Büro arbeiten möchte und keine Kontakte zu deutschen Firmen in Argentinien hat, kann sich bei der Jobsuche auch an spezialisierte Agenturen wenden. Für Studenten bestimmter Fachbereiche gibt es organisierte Arbeitsaufenthalte von einem Jahr in den Bereichen IT, Übersetzung, Hotellerie oder Tourismus. Wer flexibel ist und auch einen Job für weniger qualifizierte Arbeitskräfte annimmt, findet in der Regel auch gute Aushilfsjobs in der Gastronomie und in anderen Bereichen. Aber auch Praktika oder Au-pair-Jobs sind in Argentinien möglich.

Peru und Ecuador

Da das Leben in den Andenländern weniger durchorganisiert ist als in Deutschland, braucht man als Volunteer viel Initiative, Flexibilität und Kreativität. Peru ist reich an Kulturschätzen, an Inka- und Prä-Inka-Ruinen. Das Land Ecuador ist ein Paradies für Naturliebhaber und Fans außergewöhnlicher Städte. In beiden Ländern kann man an Volunteering-Projekten teilnehmen, beispielsweise in einem Praktikum in einem Krankenhaus tätig sein, Lehrer und Erzieher bei ihrer Arbeit unterstützen, in einer Auffangstation Tiere gesund pflegen oder in einer Umweltschutzinitiative im Regenwald mitarbeiten.

USA

Wachsender Popularität erfreut sich neuerdings wieder eine Auslandszeit in den USA, beispielsweise in einem Summercamp. Da die USA kein spezielles Working-Holiday-Visum anbietet, ist die klassische Kombination aus Jobben und freiem (Umher)-Reisen wie in Kanada, Australien oder Neuseeland nur begrenzt möglich. Im Summercamp arbeiten junge Leute aus aller Welt meist als „Camp Counselor“. Sie betreuen Kinder und Jugendliche und helfen bei sportlichen oder kreativen Angeboten. Ein Plus: Die Betreuer arbeiten nicht umsonst, sondern erhalten im Summercamp für ihre Arbeit neben freier Unterkunft und Verpflegung in der Regel auch ein ansehnliches Taschengeld.

Australien, Neuseeland und Kanada

Bis zu einem Jahr lang kann man durch Australien reisen und den Lebensunterhalt mit Gelegenheitsjobs verdienen. Das Land der Gegensätze am anderen Ende der Welt bietet neben großartigen Städten vor allem ein unvergleichliches Naturerlebnis mit Bergen, Regenwäldern, Sandstränden und einer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt.

Auch in Neuseeland ist es möglich, bis zu zwölf Monate das überaus facettenreiche Land sowie die Kiwis – wie die Bewohner Neuseelands auch genannt werden – näher kennen zu lernen.

Bereits seit 2004 können Deutsche in Kanada bis zu einem Jahr durch das zweitgrößte Land der Welt reisen und ihren Lebensunterhalt mit Gelegenheitsjobs finanzieren. Bei Work and Travel können junge Leute durchs Land reisen, atemberaubende, unberührte Landschaften, weite Seen, multikulturelle Städte wie Montreal, Vancouver oder Toronto sehen, auf aufgeschlossene Kanadier treffen und Joberfahrungen sammeln, um gleichzeitig die Reisekasse aufzubessern.

Mehr zu den Work-and-Travel-Zielen finden Interessierte auf www.auslandsjob.de.

Dieser Beitrag stammt aus der Ausgabe Januar 2019 des Journals "Leben und Arbeiten im Ausland".

Das Journal erscheint monatlich kostenlos mit vielen informativen Beiträgen zu Auslandsthemen.

Herausgegeben wird es vom BDAE, dem Experten für die Absicherung im Ausland.

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