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„Ich will dann mal weg“ nach Bali – was muss man beachten? (Teil 2)

25. Juni 2026
Minuten
MarKo Petersohn im Gespräch mit Julia Starkey und Omer Dotou über ein neues Leben auf Bali.
Eine Straße auf der Insel Bali, dort fahren Roller. Ebenfalls zu sehen Häuser, Pflanzen, Bäume

Sonne, Meer, lebendige Coworking-Spaces und eine weltweite Community: Bali ist und bleibt der Sehnsuchtsort für digitale Nomadinnen und Nomaden, Selbstständige sowie Aussteigerinnen und Aussteiger. Doch wer den Koffer nicht nur für zwei Wochen Urlaub packt, merkt schnell: Zwischen dem perfekten Instagram-Feed und der Realität des Auswanderns liegen jede Menge rechtliche, organisatorische und versicherungstechnische Hürden.

Damit der Schritt ins Ausland gelingt, lohnt es sich, frühzeitig mit Menschen zu sprechen, die bereits vor Ort sind, sowie mit Expertinnen und Experten, die das Ganze fachlich einordnen können. Genau hier setzt das Podcast-Format „Ich will dann mal weg“ an, das der Versicherungsbote in Zusammenarbeit mit uns als BDAE-Gruppe produziert. In der aktuellen Folge blicken wir gemeinsam hinter die Kulissen des Inselparadieses.

Bali aus persönlicher und fachlicher Perspektive

Im Gespräch teilt Julia Starkey echtes Insider-Wissen über ihr Leben auf Bali. Sie lebt bereits seit 2017 mit ihrer Tochter auf der Insel und weiß genau, wo der Urlaubs-Vibe aufhört und der echte Alltag beginnt. Ergänzend bringt Omer Dotou aus unserem Hause die nötige rechtliche und strukturelle Perspektive mit. Denn wer seinen Lebensmittelpunkt dauerhaft verlagert, trifft eine Entscheidung mit langfristigen Konsequenzen – rechtlich, finanziell und organisatorisch.

Portrait Julia Starkey 

Julia Starkey

Lebt seit 2017 mit ihrer Tochter auf Bali und teilt ihre persönlichen Erfahrungen und ehrlichen Einblicke in den Alltag auf der indonesischen Insel.

Portrait von Omer Dotou

Omer Dotou

Leiter Global Mobility Services bei BDAE Consult. Berät seit über 13 Jahren Unternehmen und Privatpersonen zu Auslandseinsätzen, Entsendungen und Auslandsversicherungen.

Weil es beim Thema Indonesien extrem viel zu beachten gibt, haben wir die Episode in drei kompakte Teile aufgeteilt. Der erste Teil widmet sich den grundlegenden Schritten, die für einen gelungenen Start auf der Insel entscheidend sind.

Nachdem sich der erste Teil den Schritten vor dem Wegzug gewidmet hat, konzentriert sich die zweite Episode auf die konkreten Rahmenbedingungen vor Ort.

Alltag zwischen Straßenverkehr, Wohnungsmarkt und digitaler Infrastruktur

Ein prägendes Thema im balinesischen Alltag ist der lebhafte Straßenverkehr. Julia Starkey beschreibt die Dynamik auf den Straßen als chaotisch, aber auf eine eigene Weise funktionierend. Besonders beim Rollerfahren zeigt sich, dass offizielle Regeln im Alltag oft anders gelebt werden – ein Umstand, auf den sich Neulinge einstellen müssen.

Gleichzeitig hat sich der Wohnungsmarkt in den vergangenen Jahren stark verändert. Im Podcast wird beleuchtet, wie sich steigende Mietpreise auswirken und worauf bei der Wahl zwischen lokalen Häusern und Touristenvillas zu achten ist. Wer gar über Eigentum nachdenkt, stößt auf komplexe rechtliche Hürden: Der Grundbesitz für Ausländerinnen und Ausländer ist in Indonesien streng reglementiert, und die gesetzlichen Vorgaben können sich immer wieder ändern.

Demgegenüber steht eine hervorragende digitale Infrastruktur: Mit stabilen Internetverbindungen und gut ausgebauten Coworking-Strukturen bietet Bali weiterhin optimale Bedingungen für das ortsunabhängige Arbeiten und zieht genau deshalb viele digitale Nomadinnen und Nomaden an.

Die Bedeutung von Eigenvorsorge und Gesundheitssystem

Ein zentraler Aspekt, den Omer Dotou im Gespräch hervorhebt, ist das Thema Absicherung. Das klassische System von Pflichtversicherungen, wie man es aus Deutschland kennt, existiert auf Bali in dieser Form nicht. Ob Haftpflichtansprüche oder Fahrzeugschäden – Auswanderinnen und Auswanderer müssen ihre Vorsorge weitgehend selbst in die Hand nehmen.

Das gilt insbesondere für das Gesundheitssystem. Der Podcast ordnet detailliert ein, wie Arzttermine und Krankenhausaufenthalte vor Ort ablaufen. Dabei wird deutlich, warum eine leistungsstarke internationale Krankenversicherung keineswegs optional, sondern eine existenzielle Grundlage für den sicheren Aufenthalt auf der Insel ist – ein Punkt, den wir auch in unserer täglichen Beratungspraxis häufig unterschätzt sehen.

Für diese Podcast-Reihe arbeitet der Versicherungsbote eng mit uns zusammen. Die aktuelle Folge wird in insgesamt drei Teilen veröffentlicht. Wer keine Folge verpassen möchte, sollte den Podcast abonnieren! Alle drei Teile der Bali-Reihe gibt es auf Spotify und auf Apple Podcasts:


Leben und Arbeiten im Ausland

Mit über 30 Jahren Erfahrung als Experte für die Absicherung im Ausland wissen wir: Ein gelungenes Leben im Ausland braucht mehr als nur guten Versicherungsschutz. Deshalb beleuchten wir für Sie alle Facetten des Auslandsalltags – von Steuern über Wohnungssuche bis hin zu kulturellen Aspekten.


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