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Podcast: „Ich will dann mal weg“ – Was beim Auswandern nach Dänemark wirklich zählt (Folge 1, Teil 1)

03. Dezember 2025
Minuten
Marko Petersohn im Gespräch mit Michael Gackstatter und Omer Dotou über ein neues Leben in Dänemark.
Szene einer ruralen dänischen Landschaft.
© Lyric, AdobeStock
© Lyric, AdobeStock

Es gibt sie: Diese Phasen, in denen der Alltag von Woche zu Woche schwerer wiegt – und der Wunsch nach Veränderung immer mehr wächst. Viele Deutsche richten den Blick dann auf Dänemark. Das Land gilt als besonders lebensfreundlich, digital fortschrittlich und bietet klare, gut strukturierte Rahmenbedingungen für Menschen, die für längere Zeit oder dauerhaft ins Ausland gehen möchten.

Damit dieser Schritt gelingt, lohnt es sich, mit Personen zu sprechen, die bereits ausgewandert sind, oder mit Expertinnen und Experten, die die rechtlichen, kulturellen und administrativen Besonderheiten des Landes kennen. Genau das leistet das Podcast-Format „Ich will dann mal weg“, das der Verischerungsbote in Zusammenarbeit mit dem BDAE geschaffen hat.

Dänemark aus erster Hand – ein Gespräch über Chancen und Stolpersteine

In der aktuellen Ausgabe widmen wir uns ausführlich der Frage, wie es gelingen kann, nach Dänemark auszuwandern und dabei weiterhin in der Finanz- oder Versicherungsbranche tätig zu bleiben. Dazu hat MarKo Petersohn vom Versicherungsboten mit Michael Gackstatter gesprochen, Gründer von TODAY und selbst nach Dänemark ausgewandert. Er berichtet aus persönlicher Perspektive, wie er den Wechsel erlebt hat und welche Hürden und Chancen ihn unterwegs begleitet haben. Ergänzend dazu ordnet Omer Dotou vom BDAE die wichtigsten Rahmenbedingungen ein – von administrativen Anforderungen bis hin zu praktischen Fragen des Alltags.

Portrait von Michael Gackstatter

Michael Gackstatter

Gründer von TODAY, dem AI-Vertriebsassistenten für Finanzberaterinnen und -berater, der selbst nach Dänemark ausgewandert ist.

Portrait von Omer Dotou

Omer Dotou

Leiter Global Mobility Services bei BDAE Consult. Berät seit über 13 Jahren Unternehmen und Privatpersonen zu Auslandseinsätzen, Entsendungen und Auslandsversicherungen.

Da das Thema vielfältig ist, haben wir die Episode erneut in drei Teile unterteilt. Der erste Teil widmet sich den grundlegenden Schritten, die nicht nur Orientierung bieten, sondern für einen gelungenen Start in Dänemark entscheidend sind.

Was es bedeutet, mit kleinem „a“ auszuwandern

Ein zentraler Aspekt ist die Frage, weshalb Dänemark für viele Menschen so attraktiv erscheint: das hohe Maß an Sicherheit, die große Verlässlichkeit staatlicher Strukturen und die ausgeprägte digitale Infrastruktur. Gerade Letztere sorgt dafür, dass viele bürokratische Abläufe deutlich unkomplizierter sind als in Deutschland – insbesondere, wenn man erst einmal die digitale Bürgernummer erhalten hat, die als eine Art Schlüssel zum dänischen Alltags- und Berufsleben gilt.

Darüber hinaus beleuchten die Gesprächspartner, wie sich die Bedingungen für Gründerinnen und Gründer im Vergleich zu Deutschland unterscheiden, welche Besonderheiten der dänische Wohnungsmarkt mit sich bringt und weshalb es sinnvoll sein kann, zunächst „mit kleinem a“ auszuwandern – also den Schritt bewusst vorsichtig anzugehen, bevor man dauerhaft alles umkrempelt. Auch die Rolle einer Anwartschaftsversicherung kommt zur Sprache, ebenso wie die Frage, wie streng Dänemark bei Einwanderungsprozessen tatsächlich ist und warum Angehörige aus Drittstaaten ihre Reise- und Aufenthaltsplanung frühzeitig vorbereiten sollten.

 

🎧 Hier geht es zur aktuellen Folge :

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Für seine Podcast-Reihe arbeitet der Versicherungsbote mit dem BDAE zusammen. Die aktuelle Folge wird in insgesamt drei Teilen veröffentlicht. Wer keine Folge verpassen möchte, sollte den Podcast abonnieren!


Foto von Christian Kniese

Christian Kniese

Christian Kniese legte schon bei seinem Studium in Marburg das Hauptaugenmerk auf globale Themen. Mit dem Studium der internationalen Politik und des internationalen Rechts in Kiel rückte diese Vorliebe für Themen mit Auslandsbezug dann ganz in den Mittelpunkt.Und die zeigt sich auch an seinen Auslandsaufenthalten. Etwa an seinem Freiwilligenjahr an einer philippinischen Vorschule. Oder an seinem Erasmus-Aufenthalt in Frankreich. In seinen Beiträgen rund ums Leben und Arbeiten im Ausland legt Christian Kniese den Fokus auf interkulturelle und gesellschaftliche Aspekte.