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Die beliebtesten Länder für Remote Work

05. August 2025
Minuten
Die Arbeitswelt hat sich in den letzten Jahren grundlegend gewandelt. Was vor der Corona-Pandemie eher eine Randerscheinung war, ist heute ein etablierter Bestandteil moderner Arbeitsmodelle: das ortsunabhängige Arbeiten. Hier stellen wir Ihnen die beliebtesten Länder vor.
Eine Frau telefoniert lächelnd auf einer sonnigen Dachterrasse in Lissabon, vor ihr ein aufgeklappter Laptop und ein Blick auf die typischen roten Ziegeldächer der Stadt.
© skyNext, AdobeStock
© skyNext, AdobeStock

Die Freiheit, den Arbeitsort flexibel zu wählen, eröffnet ganz neue Lebensmodelle. Immer mehr Menschen tauschen den klassischen Büroalltag gegen ein Leben unter Palmen, in historischen Altstädten oder pulsierenden Metropolen. Der Begriff der digitalen Nomadinnen und Nomaden steht längst nicht mehr für ein Nischenphänomen, sondern für eine globale Bewegung. Laut einer Statista-Studie aus dem Jahr 2023 arbeiten rund 35 Prozent der globalen Erwerbsbevölkerung zumindest teilweise „remote“ – Tendenz steigend.

Doch wer ortsunabhängig arbeitet, muss mehr beachten als nur das WLAN-Passwort eines Cafés. Von rechtlichen Rahmenbedingungen bis hin zur passenden Absicherung über eine Auslandsversicherung – wer im Ausland lebt und arbeitet, braucht gute Vorbereitung.

Was ein Land für Remote Work geeignet macht

Nicht jedes Land ist gleichermaßen geeignet für digitale Nomadinnen und Nomaden. Die Entscheidung hängt von verschiedenen Faktoren ab – weit über Klima und Landschaft hinaus.

Lebenshaltungskosten

Einer der wichtigsten Aspekte ist die finanzielle Machbarkeit. In Ländern mit niedrigeren Lebenshaltungskosten lässt es sich mit gleichem Einkommen deutlich komfortabler leben. Regionen wie Südostasien, Mittelamerika oder Osteuropa gelten als besonders attraktiv.

Digitale Infrastruktur

Eine stabile und schnelle Internetverbindung ist essenziell für ortsunabhängiges Arbeiten. Länder wie Estland oder Portugal haben stark in ihre digitale Infrastruktur investiert und bieten hervorragende Bedingungen für Remote Work.

Visaregelungen

Immer mehr Länder erkennen das Potenzial dieser neuen Arbeitsform und bieten spezielle Visa für digitale Nomadinnen und Nomaden an. Beispiele sind das „Digital Nomad Visa“ in Estland, das „D7-Visum“ in Portugal oder Programme in Barbados, Kroatien und Georgien.

Steuerliche Rahmenbedingungen

Auch steuerlich gibt es große Unterschiede. Manche Länder haben Doppelbesteuerungsabkommen mit Deutschland, andere lösen nach wenigen Monaten Aufenthalt bereits eine Steuerpflicht aus. Eine frühzeitige steuerliche Beratung ist daher empfehlenswert – besonders für Selbstständige sowie Freelancerinnen und Freelancer.

Communitys und Lebensqualität

Remote Work kann auch zu einer Zunahme an Momenten der Einsamkeit führen. Deshalb ist das soziale Umfeld wichtig. Viele Städte und Regionen weltweit bieten lebendige Communitiys mit Co-Working-Spaces, Networking-Events und einem offenen Austausch unter Gleichgesinnten. 

Folgende Länder bieten besondere Vorteile für digitale Nomadinnen und Nomaden und sind daher besonders beliebt

Portugal

Abendliche Panoramaaufnahme von Porto mit der beleuchteten Stadt am Fluss Douro und der markanten Brücke Dom Luís I.Porto, Portugal © rudi1976, AdobeStock

Ein Vorreiter in Europa: Lissabon, Porto und Madeira bieten eine hohe Lebensqualität, gutes Internet, moderate Kosten und attraktive Visa-Regelungen. Das D7-Visum ermöglicht längere Aufenthalte mit potenziellen Steuervorteilen.

Spanien

Blick auf die Plaza de España in Sevilla bei Sonnenuntergang mit ihren beeindruckenden Bögen, Türmen und bunten Keramikverzierungen.Plaza de España, Seville, Spanien © LucVi, AdobeStock

Valencia, Barcelona und Teneriffa verbinden mediterranes Flair mit einer wachsenden Remote-Szene. Steuerliche Anreize für „remote“ Arbeitende sind in Planung. Die Infrastruktur mit Co-Working-Spaces ist hervorragend ausgebaut.

Estland

Panoramablick auf die Altstadt von Tallinn mit ihren roten Dächern, mittelalterlichen Türmen und dem dahinterliegenden Hafen an der Ostsee.Tallin, Estland © Aerial Film Studio, AdobeStock

Das baltische Land ist europäischer Vorreiter in Sachen Digitalisierung. Mit dem „Digital Nomad Visa“ und der bekannten E-Residency werden ortsunabhängiges Arbeiten und Unternehmertum aktiv gefördert. 

Mexiko

Blick auf die Ruinen von Tulum an der Karibikküste Mexikos, wo antike Maya-Architektur auf türkisblaues Meer und weißen Sandstrand trifft.Strand in Tulum, Mexiko © Nicola, AdobeStock

180 Tage visumfreier Aufenthalt, niedrige Lebenshaltungskosten und eine aktive Community machen Orte wie Playa del Carmen, Tulum oder Mexiko-Stadt zu Hotspots für „remote“ Arbeitende.

Thailand

Traditionelle Tempelanlage in Chiang Mai, Thailand, spiegelt sich malerisch in einer Pfütze unter goldgelbem Laub.Chiang Mai Tempel, Thailand © phaitoon, AdobeStock

Thailand ist ein Dauerbrenner unter digitalen Nomadinnen und Nomaden. Chiang Mai, Bangkok und Inseln wie Koh Phangan bieten gute Infrastruktur, günstiges Leben und inspirierende Umgebungen.

Indonesien (Bali)

Eine Person steht zwischen den Toren des Lempuyang-Tempels auf Bali, mit Blick auf den majestätischen Vulkan Agung im Morgenlicht.Das Tor des Himmels, Bali, Indonesien © krunja, AdobeStock

Bali steht für Kreativität, Spiritualität und kostengünstiges Leben. Die Insel zieht Freelancerinnen und Freelancer, Gründerinnen und Gründer sowie Content Creators aus aller Welt an.

Georgien

Blick auf die Altstadt von Tiflis mit der Metechi-Kirche auf einem Felsen über dem Fluss Kura und moderner Architektur im Hintergrund.Tiflis, Georgien © a_medvedkov, AdobeStock

Staatsbürgerinnen und Staatsbürger vieler Länder können bis zu einem Jahr visumfrei in Georgien bleiben. Die Hauptstadt Tiflis entwickelt sich zum Remote Hub mit günstigen Lebenshaltungskosten und guter Infrastruktur. 

Malta

Mġarr, Malta: Sonnenuntergang über der maltesischen Küste mit Blick auf die zerklüftete Landzunge und die goldene Bucht, umgeben von türkisfarbenem Meer und dramatischem Himmel.Mġarr, Malta © zgphotography, AdobeStock

Mit dem „Nomad Residence Permit“ bietet Malta ein spezielles Visum für Remote Worker mit einem monatlichen Mindesteinkommen von 2.700 Euro. Der Mittelmeerstaat punktet mit internationalen Communitys und fortschrittlichem Gesundheitssystem.

Taiwan

Tauben und Spatzen tummeln sich auf dem Vorplatz des Freiheitsplatzes in Taipeh, vor dem beeindruckenden Torbogen mit traditionellen Dächern und taiwanesischen Flaggen.Taipeh, Taiwan © fenlio, AdobeStock

Die „Employment Gold Card“ kombiniert Aufenthaltsgenehmigung, Arbeitserlaubnis und Wiedereinreise in einem Dokument für bis zu drei Jahre – ideal für Fachkräfte im Technologie- oder Kreativbereich. Auch hier gilt: Eine Auslandskrankenversicherung ist besonders für Selbstständige empfehlenswert.

Norwegen

Winterliches Panorama von Bergen in Norwegen mit bunten Holzhäusern an der verschneiten Hafenpromenade, die sich klar im ruhigen Wasser spiegeln.Bergen, Norwegen © fenlio, AdobeStock

Das Land erlaubt Remote Work über ein reguläres Aufenthaltsvisum (bis zu zwei Jahre). Voraussetzung ist ein Arbeitsverhältnis mit einem nicht-norwegischen Unternehmen oder eine Selbstständigkeit. Die medizinische Versorgung ist hochwertig, aber Eigenleistungen können teuer sein – private Zusatzversicherungen lohnen sich. 

Die oft unterschätzte Komponente: Absicherung im Ausland

Viele denken bei Remote Work zuerst an die Freiheit und vergessen dabei die Risiken. Wer dauerhaft oder auch nur für einige Monate im Ausland lebt, sollte unbedingt an eine geeignete Auslandskrankenversicherung denken.

Warum eine Auslandskrankenversicherung notwendig ist

Medizinische Leistungen werden in vielen Ländern nur gegen Vorkasse erbracht – und das zu teils erheblichen Kosten. Schon kleinere Eingriffe können teuer werden. Eine gute Auslandskrankenversicherung schützt vor finanziellen Belastungen, sichert im Ernstfall schnelle Hilfe und auch den nötigen Seelenfrieden im Alltag. Denn wer weiß, dass er oder sie abgesichert ist, kann sich voll und ganz auf das konzentrieren, was Remote Work so besonders macht: ein inspirierendes, flexibles Leben – überall auf der Welt. Auslandsexperte BDAE bietet eine Vielzahl an AuslandsversicherungenBDAE bietet eine Vielzahl an Auslandsversicherungen.

Freiheit zu reisen braucht Verantwortung

Remote Work eröffnet neue Möglichkeiten für ein freies, selbstbestimmtes Leben. Doch Freiheit braucht Verantwortung – und Vorbereitung. Wer langfristig im Ausland arbeiten will, sollte sich rechtzeitig mit den Themen Visa, Steuern und Versicherungsschutz beschäftigen. 

Die passende Auslandskrankenversicherung für digitale Nomad*innen

Die Auslandskrankenversicherungen des BDAE sind für alle Menschen entwickelt worden, die einen sicheren Auslandsaufenthalt anstreben. Deshalb sind unsere Produkte so aufgebaut, dass sie die Bedürfnisse jeder einzelnen Personengruppe berücksichtigt – für digitale Nomadinnen und Nomaden haben wir eine ganze Reihe passender Produkte.

Das BDAE-Team hilft gerne bei der Auswahl der passenden Versicherung und berät individuell.

Versicherungen für digitale Nomad*innen

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+49-40-306874-0

Dieser Beitrag ist auch in der eMagazin-Ausgabe "Remote Work weltweit: Arbeiten, wo andere Urlaub machen" erschienen.

Foto von Britta Boshuis

Britta Boshuis

Britta ist gebürtige Hamburgerin und hat 2013 während eines Work&Travel Aufenthalts in Australien die Liebe zum Reisen so richtig entdeckt und liebt es neue Orte zu entdecken. Britta hat einige Jahre als Freelancerin für den BDAE gearbeitet und ist seit Mai 2024 fester Teil des Teams der Unternehmenskommunikation und Marketing. Sie schreibt über alle Themen rund um das Langzeit-Reisen und den „Digital-Nomad-Lifestyle“, den sie selbst einige Jahre gelebt hat.