Podcast: „Ich will dann mal weg“ – Tipps zum Auswandern nach Spanien - Teil 3
Im dritten und letzten Teil der ersten Folge des Podcasts „Ich will dann mal weg“, den wir in Kooperation mit dem Versicherungsboten gestartet haben, sprechen Olaf Jürss, der als Versicherungsmakler nach Mallorca ausgewandert ist, und unser Kollege Omer Dotou, Leiter der BDAE Consult, über die berufliche Realität in Spanien – und was man als Auswandernde wirklich wissen sollte, bevor man den Schritt wagt.
Olaf Jürss
nach Mallorca ausgewandert
Omer Dotou
Leiter Global Mobility Services, BDAE ConsultVersicherungsmakler in Spanien: Bürokratie und Besonderheiten
Olaf Jürss berichtet in diesem Teil, wie er seinen Beruf als Makler nach Mallorca mitgenommen hat. Wer in Deutschland registrierter Versicherungsmakler ist, kann diese Tätigkeit auch für das Ausland bei der IHK mitbeantragen – so kann man offiziell sowohl in Deutschland als auch in Spanien tätig sein.
Dabei gibt es aber Unterschiede: In Spanien ist der Beruf stärker reguliert, Makler müssen zum Beispiel jährlich 25 Stunden Fortbildung auf Spanisch nachweisen – in Deutschland sind es 15. Auch das System der Maklerbetreuung ist anders aufgestellt, ebenso wie der Alltag im Vertrieb. Olaf berichtet außerdem von Multi-Risk-Policen für Privat und Gewerbe und über den Aufbau des spanischen Versicherungssystems.
Digitalisierung & Arbeitskultur: Spanien tickt anders
Außerdem bringt Olaf die Unterschiede zwischen der spanischen und deutschen Arbeitswelt auf den Punkt. Spanien ist deutlich fortgeschrittener was die Digitalisierung angeht und auch die Work-Life-Balance nehmen die Spanier*innen sehr ernst. Die 35-Stunden-Woche ist der Standard, die klassische 40-Stunden-Woche wurde in diesem Jahr abgeschafft.
Auch spannend: In Spanien wird laut Olaf oft „sechs Monate gearbeitet und sechs Monate gelebt“. Was wie ein Klischee klingt, ist für viele Spanier*innen und Zugewanderte die Realität.
Ein zentraler Tipp von Olaf in diesem Podcast-Teil: Nicht vergleichen. Wer mit deutschen Erwartungen nach Spanien auswandert, wird oft enttäuscht. Sprache, Lebensrhythmus, Arbeitsweise – vieles ist anders, aber nicht unbedingt schlechter. Man muss sich darauf einlassen können.
Viele Ausgewanderte kehren nach einem Jahr zurück, weil sie feststellen: Es ist nicht wie gedacht. Die Sprache fehlt, die Abläufe sind anders, der Alltag fühlt sich fremd an. Olaf und Omer zeigen, wie wichtig realistische Erwartungen und Vorbereitung sind – beruflich, sprachlich und kulturell.
Für alle, die überlegen, als Makler*in oder in anderer Funktion nach Spanien auszuwandern, gibt es in dieser Folge wertvolle Tipps und ehrliche Einblicke aus erster Hand.
🎧 Hier geht’s zu Teil 1 der ersten Folge von „Ich will dann mal weg“:
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🎧 Hier geht’s zu Teil 3 der ersten Folge von „Ich will dann mal weg“:
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Mit über 30 Jahren Erfahrung als Experte für die Absicherung im Ausland wissen wir: Ein gelungenes Leben im Ausland braucht mehr als nur guten Versicherungsschutz. Deshalb beleuchten wir für Sie alle Facetten des Auslandsalltags – von Steuern über Wohnungssuche bis hin zu kulturellen Aspekten.