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Rettungspaket für deutsche Flughäfen | ADV begrüßt Entscheidung der Bundesregierung

Anfang Februar hatten sich Bundesministerien und Koalitionsfraktionen darauf verständigt, den Flughäfen die Vorhaltekosten für den ersten Lockdown zu erstatten. Bund und Länder sollen jeweils die Hälfte der Hilfen übernehmen. Wie Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer verkündet hatte, wolle der Bund die 15 wichtigsten deutschen Flughäfen mit insgesamt 600 Millionen Euro unterstützen. Weitere 200 Millionen Euro sollten die Bundesländer beisteuern.

„Mit der Entscheidung des Bundes erfolgt eine wichtige Richtungsentscheidung zur Stabilisierung der deutschen Flughafen-Infrastruktur, kommentiert der Flughafenverband ADV. Damit wird die Bedeutung der Flughäfen für den Wirtschaftsstandort Deutschland gewürdigt", kommentiert Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbandes ADV, das Ergebnis der Regierungsverhandlungen.

Allerdings appelliert der Flughafenverband ADV auch, die kleineren Flughafenstandorte, für die im Rettungspaket keine finanzielle Hilfe aus dem Bundeshaushalt vorgesehen ist, nicht zu vergessen. Auch diese Standorte seien wichtige Träger der Daseinsvorsorge. Sie sorgen für die dringend benötigte Verkehrsanbindung in den Regionen und tragen dort zur Stärkung der Wirtschaftskraft bei. "Jetzt gilt es, viele wertvolle Arbeitsplätze an diesen Standorten abzusichern", bekräftigt Beisel.

Konkret geht es um die dringend benötigten Kostenentlastungen, wo kleinere Standorte im Wettbewerb benachteiligt sind. "Ich bin froh, dass der Bund die Zusage gegeben hat, die hoheitlichen Kosten für die Flugsicherung zu übernehmen", sagt Beisel. "Diese Kostenpositionen werden im Ausland von der öffentlichen Hand übernommen. Ohne die Belastung mit diesen hoheitlichen Kosten wären die meisten Standorte seit Jahren in den schwarzen Zahlen", so der ADV-Hauptgeschäftsführer.

Dieser Beitrag stammt aus der Ausgabe März 2021 des Journals "Leben und Arbeiten im Ausland".

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