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Italien erhöht Strafgebühren für Verstöße bei Dienstreisen und Entsendungen

Italien verstärkt offenbar bei ausländischen Arbeitnehmern die Kontrollen zur Einhaltung der Vorschriften.

Zwar gibt es noch keine Statistiken über die Häufigkeit der Kontrollen im Rahmen des italienischen Entsendegesetzes, allerdings konnte die AHK Italien eine zunehmende Sensibilität der Behörden feststellen, die auch durch die Veröffentlichung des italienischen Haushaltsgesetzes bestätigt wurde. Seit dem 1. Januar 2019 wurden die vom italienischen Entsendegesetz vorgesehenen Sanktionen für die Verletzung der entsprechenden Verpflichtungen um 20 Prozent erhöht.

Für die Zeit des Arbeitnehmereinsatzes (Dienstreise/Entsendung) unterliegt das Arbeitsverhältnis zwischen dem im Ausland ansässigen Arbeitgeber und seinen nach Italien entsandten Mitarbeiter dem italienischen Arbeitsrecht. Das bedeutet, dass auch die italienischen Arbeitsbedingungen für die Entsandten und Geschäftsreisenden gelten. Diese beziehen sich auf die gesetzlichen und tarifvertraglichen Vorschriften.

Eine Ausnahme dafür gibt es nur für Erstmontage- und Einbauarbeiten, die in einem Liefervertrag vorgesehen und für die Inbetriebnahme gelieferter Güter von qualifizierten oder spezialisierten Fachkräften durchgeführt werden.

Der Mitarbeitereinsatz muss binnen acht Tagen nach Einreise in das Land gemeldet werden. Zudem muss sich das entsendende Unternehmen vorab auf dem Internetportal des italienischen Arbeitsministeriumsregistrieren.

Details hat die AHK Italien in diesem Merkblatt zusammengefasst.

Bei der Umsetzung und strategischen Eingliederung der Meldepflichten in den Global-Mobility-Prozess berät unter anderem die BDAE Consult.

Quelle: News International IHK Würzburg-Schweinfurt

Dieser Beitrag stammt aus der Ausgabe Mai 2019 des Journals "Leben und Arbeiten im Ausland".

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