Mit der Globalisierung gehen
Die Globalisierung ist inzwischen in jedem deutschen Haushalt
und Unternehmen angekommen. Doch was heute ein selbstverständlicher
Teil des Alltags ist, war 1995 - dem Gründungsjahr der BDAE GRUPPE -
noch lan- ge nicht so präsent. Doch schon damals spürten allmäh- lich
immer mehr Firmen und auch ihre Mitarbeiter die Aus- wirkungen
internationaler wirtschaftlicher Verflechtungen.
Beim Expatriate-Management helfen
Plötzlich sahen sich viele Unternehmen zunehmend mit der
Aufgabe konfrontiert, ihre Fühler auch außerhalb des Heimatlandes
auszustrecken. Wer weltweiten Erfolg such- te, musste sich auch in der
Welt engagieren. Es ging da- rum, Aufträge in anderen Ländern zu
bekommen, Nieder-lassungen fernab des Unternehmensstandortes zu grün-
den oder Kooperationen mit anderen Gesellschaften ein- zugehen. Die
Folge: Es mussten Mitarbeiter für eine Aus- landstätigkeit motiviert
und vorbereitet werden.
Irrtümer vermeiden
Dass beim Umsetzen des Auslandseinsatzes nicht aus- schließlich
deutsches Recht anwendbar ist, haben viele Unternehmen in jenen Jahren
nicht bedacht. Ihre Expat-riates beließen sie einfach im deutschen
Steuer- und So- zialversicherungssystem - was sich oft genug als ein
Irr- tum erwies. |
| Auswanderer unterstützen
Um solche Fehleinschätzungen von Vornherein zu ver- hindern,
sind wir im Jahr 1995 mit dem Bund der Auslands-Erwerbstätigen (BDAE)
e.V. in den Markt ein- getreten. Doch wir wollten nicht nur den
Personalent-scheidern beim Expatriate-Management helfen, sondern hatten
von Anfang an auch Privatpersonen im Blick. Denn wer zu jener Zeit aus
beruflichen oder privaten Gründen über eine längere Dauer in die Ferne
ging, hatte oftmals weder Kranken- noch Sozialversicherungsschutz.
Alternative zur Reiseversicherung
Viele behalfen sich mit einer Reisekrankenversicherung, um
wenigstens ein Mindestmaß an Sicherheit zu haben, und verlängerten
diese regelmäßig. Dies ging allerdings nur so lange gut, bis der
Versicherer dahinter kam, dass der Auswanderer seinen
Lebensmittelpunkt längst nicht mehr in Deutschland hatte. Auch eine
derartige Situation wollten wir mit der Gründung unseres Vereins und
der Schaffung von Spezialprodukten vermeiden.
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