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Pressemitteilung

Hamburger Schülerteam belegt Rang 1 in Hamburg beim Gründerpreis

  • Bund der Auslands-Erwerbstätigen (BDAE) e.V. stellt Unternehmenspaten
  • Viva la Vida GmbH bundesweit vorne dabei mit Aufbau eines personalorientierten Unternehmens

 

Vier Monate lang hat der Bund der Auslands-Erwerbs-tätigen (BDAE) e.V. als Unternehmenspate eine Schüler-gruppe des Gymnasiums Bornbrook im Rahmen des Deutschen Gründerpreises begleitet. Am Ende hat es das Team bei dem von der Bundesregierung initiierten Wett- bewerb auf den 1. Platz im Stadtstaat Hamburg und auf Rang 49 bundesweit geschafft. Dabei konkurrierte die Gruppe um Julia Odemann mit insgesamt knapp 1.130 weiteren Gruppen und 5.000 anderen Schülern. Ziel war es, wie im realen Existenzgründerleben, ein innovatives und umsetzbares Unternehmen fiktiv aufzubauen: Von der Namensgebung über den Businessplan bis hin zur Homepage-Erstellung und Presse- und Öffentlichkeits-arbeit. Für sämtliche die neue Gesellschaft betreffenden Aktionen erhielten die Schüler Punkte, aus denen sich schließlich die Platzierung ergab.

 

Relocation mit Auswandererberatung 

Die Hamburger Schülergruppe hob die „Viva la Vida GmbH“ aus der Taufe – ein Relocation-Dienstleister mit dem Schwerpunkt Länder- und Sozialversicherungs-beratung für deutsche Auswanderer. „Auf diese Idee bin ich gekommen, da ich bereits seit der 8. Klasse darüber nachdenke, im Ausland zu studieren. Immer wieder stellten sich mir Fragen, die das Auswandern betrafen und auf die ich keine Antwort hatte“, sagt Julia Odemann. Und weil sie glaubt, dass es vielen Menschen genau so ergehen müsse, überzeugte sie ihre Mitstreiterinnen, für den Gründer-Wettbewerb ein fiktives Unternehmen ins Leben zu rufen, das Menschen den Start in ein neues Leben im Ausland erleichtert. Innovativ dabei war, neben den bisher gängigen organisatorischen Dienstleistungen wie Wohnungs- oder Schulsuche vor Ort (klassische Relocation) auch beratende Versatzstücke einzubauen, die etwa Sozialversicherungsrecht und internationales Personal-Management einschließen.

 

Mitarbeiterentsendung ins Ausland

Der Bund der Auslands-Erwerbstätigen (BDAE) e.V. unterstützt die Zielgruppe der Auswanderer und Ex- patriates seit 15 Jahren und konnte den Hamburger Teil- nehmerinnen aus dem eigenen Erfahrungsschatz heraus viele Tipps geben. Ähnlich wie beim BDAE auch sollte sich die „Viva la Vida GmbH“ auf Privatpersonen (speziell Pensionäre mit Auswanderungsabsichten) sowie inter-national tätige Firmen konzentrieren. Letztere haben für berufsbedingte Versetzungen ihrer Führungskräfte zwar Personalabteilungen; die Kapazitäten an Mitarbeitern und oftmals auch das spezielle Know-how in Entsendungs-fragen sind jedoch begrenzt. Auch die entsandten Mitarbeiter sollen vom ersten Tag an einsatzbereit sein und können daher keine Behördengänge und andere administrative Aufgaben wahrnehmen. Getreu nach dem Motto "Der Weg in ein neues Leben führt über verschie- dene Brücken" wollte das Gründerpreis-Experten-Team Kunden entsprechend den individuellen Bedürfnissen beraten und Lösungswege für einen sicheren Start in einen neuen Lebensabschnitt im Ausland zeigen.

 

   

Teamwork und Verlässlichkeit als  Erkenntnis

„Für uns war es eine tolle Erfahrung, mit dem BDAE als Unternehmenspaten hautnah zu erleben, was es bedeutet, eine eigene Firma zu gründen. Dabei haben wir beispielsweise gelernt, dass ohne Teamgeist nichts geht. Zudem hatten wir spannende Einblicke in die Bereiche Finanzierung und Marketing“, sagt Katharina Mint vom Gründerpreis-Team. Ihre Mitschülerin Julia Odemann ergänzt: „Wir haben gelernt, dass Selbstständigkeit und Verlässlichkeit unverzichtbare Eigenschaften sind und dass, insbesondere bei wichtigen Entscheidungen die Meinung anderer sehr viel wert ist, weil sie einem selber neue Denkanstöße gibt.“

 

Und auch der BDAE hat von der Zusammenarbeit mit den „Gründerpreis-Mädels“, wie die Schülerinnen im Unter-nehmen fortan genannt wurden, profitiert: „Es war eine Bereicherung, den Abiturienten mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und junge Talente zu fördern. Zudem fühlten wir uns oft an die Anfänge des BDAE erinnert“, sagt Andrea Kraus vom BDAE, die das Team maßgeblich betreute.

 

Ganz auf den Geschmack gekommen, sind die Schüler aber noch nicht. Nach dem Abitur wollen die meisten von ihnen zunächst studieren oder eine Ausbildung absol-vieren, um später in Festanstellung zu arbeiten.

 

Über den Deutschen Gründerpreis für Schüler:

Der Deutsche Gründerpreis ist die bedeutendste Auszei-chnung für herausragende Unternehmer in Deutschland. Ziel der Initiative ist es, ein positives Gründungsklima in Deutschland zu fördern und Mut zur Selbstständigkeit zu machen. Der Preis wird jährlich in den Kategorien Schü- ler, StartUp, Aufsteiger und Lebenswerk verliehen. Außer-gewöhnliche Unternehmerleistungen können mit einem Sonderpreis gewürdigt werden.

 

Ausgelobt wird der Deutsche Gründerpreis von den Partnern stern, Sparkassen, ZDF und Porsche, die sich bereits seit 1997 für die Förderung des Unternehmertums und der Gründungskultur engagieren. Der Deutsche Grün- derpreis wird durch ein hochkarätiges Kuratorium un- terstützt, das Patenschaften für die Nominierten und Preis-träger übernimmt. Förderer des Deutschen Gründer-preises sind die Bertelsmann AG, die Gruner+Jahr AG, die Süddeutsche Zeitung und die Versicherungen der Sparkassen. Kooperationspartner ist das Bundesminis-terium für Wirtschaft und Technologie. Der Deutsche Gründerpreis für Schüler arbeitet darüber hinaus mit verschiedenen Kultusministerien und Bildungsinitiativen zusammen. Seit Beginn des Spiels im Jahr 1999 haben über 45.000 Schüler teilgenommen.

 

Mehr Informationen über den Gründerpreis für Schuler unter www.dgp-schueler.de.


Geschrieben von Anne-Katrin Schulz, 17.08.2010

Wörter: 566 / Zeichen (inkl. Leerzeichen): 4.193

 

         

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