Sicherheits- und interkulturelles Vorbereitungs-Training für Auslandseinsätze in Krisenregionen
„Die Fürsorgepflichten des Arbeitgebers sind umso größer, je fremder der Arbeitsort nach seiner politischen und kulturell-religösen Prägung unter der Berücksichtigung der dortigen Arbeits- und Lebensumstände ist.“*
Interkultureller und Sicherheitsteil Das anderthalb-tägige Training gliedert sich in zwei Teile: Auf eine intensive interkulturelle Einführung am ersten Tag folgt das Sicherheitstraining am zweiten Tag. An diesem wird nach der Vermittlung von sicherheitsrelevanten Daten und Fakten in einem praktischen Teil auf konkrete Gefahrensituationen vorbereitet.
Wieso ein solches Training?
Entführungen nehmen weltweit zu Dieser dramatische Trend geht einher mit einer zunehmenden weltweiten Produktion und dem globalen Handel. Insbesondere Deutschland als eine der bedeutendsten Exportnationen der Welt hat zahlreiche kleine, mittelständische und große Unternehmen, die international tätig sind. Geschäftsreisen und Aus-landseinsätze in Risikoländern oder Krisenregionen sind deshalb immer öfter an der Tagesordnung. Gleich-zeitig werden aus jahrzehntelang als relativ stabil eingestuften Ländern (wie im Fall von Tunesien und
| Haftungsrisiko Aufklärung
Expatriates können Arbeit verweigernFirmen, die ihre Geschäftsreisenden und Expatriates umfassend auf ihre Tätigkeit in kritischen Staaten vorbereiten, mindern nicht nur das Haftungsrisiko, sondern auch einen wesentlichen Unsicherheitsfaktor. Denn: Grundsätzlich darf ein Mitarbeiter seine Arbeitsleistung verweigern, solange er nicht hinreichend geschützt ist. Unabhängig davon liegt es auf der Hand, dass ein Arbeitnehmer umso motivierter ist, je besser ihn sein Unternehmen auf den Auslandseinsatz vorbereitet hat. Vorbereitung kann Risiken mindern
Lebensrettendes Verhalten lernen Ziel des Traininggs ist es, Ihnen zu zeigen, welche Verhaltensweisen in Gefahrensituationen hilfreich oder sogar lebensrettend sind.
*Professor Dr. Stefan Edenfeld: Die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers bei Auslandseinsätzen (erschienen in: Neue Zeitschrift für Arbeitsrecht, 17/2009) |











